- Tassilo Haberl (Klasse 6d) - bester Vorleser der Stadt Passau
- Tassilo Haberl gewinnt den Vorlesewettbewerb in Freudenhain
- Besuch in der Traumfabrik: Faust Multimedia-Theater
- Besuch in der Buchhandlung am Welttag des Buches
- Jugendbuchautor Joachim Friedrich liest aus seinem neuen Buch
- Die Klasse 6a stellt ihr Märchenbuch vor
- Bericht vom Theaterbesuch der fünften Klassen
- Kritik der Schüler zu Stück: "Der satanarchäolügenilkohöllische Wunschpunsch"
- Interview mit dem Regisseur Marcus Everding von Eva Rabenstein(PNP)
- Feuilleton der Klasse 8d: Kommentar zur Theateraufführung "Der zerbrochene Krug"
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Die Schulfamilie des Auersperg-Gymnasiums gratuliert Tassilo Haberl zu diesem Erfolg und wünscht für die nächste Runde, den Bezirksentscheid, alles Gute!
(Marie-Luise Täuber)
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Tassilo Haberl gewinnt Vorlesewettbewerb in Freudenhain
Am 12.12. war es wieder einmal so weit: Der beste Leser der 6. Klassen wurde im Rahmen des diesjährigen Vorlesewettbewerbs gekürt. Die Veranstaltung fand in der Schulbibliothek des Auersperg-Gymnasiums statt. Acht Kandidaten, jeweils zwei Vertreter pro Klasse, stellten sich dem Wettbewerb, darunter sieben Mädchen und ein Junge. Sie waren in den Wochen vor dem Schulentscheid in klasseninternen Auswahlverfahren zu den besten Lesern ihrer Klasse gewählt worden. Hier eine Liste aller Teilnehmer mit den Büchern, aus denen sie gelesen haben:
| 6a: | Anastassia Matas | Erin Hunter: Warrior Cats |
| Anna-Lena Sedmak | Kirsten Gier: Saphirblau | |
| 6b: | Ann-Katrin Hess | Hortense Ullrich: Chaosküsse mit Croissant |
| Lisa Woldrich | Marie-Aude Murail: Simpel | |
| 6c : | Theresa Musselmann | Paul Maar: Lippels Traum |
| Luisa Roderweis | Judith Kerr: Als Hitler das rosa Kaninchen stahl | |
| 6d: | Tassilo Haberl | Paul Maar: Eine Woche voller Samstage |
| Nadine Römer | Blake Nelson: emmaboy - tomgirl |
Die Jury war dieses Jahr ungewöhnlich groß. Sie bestand aus der Schulleitung, Herrn Bachner und Herrn Donaubauer, Frau Tanja Melissen, Mitglied des Elternbeirats, Frau Ines Schikor, Leiterin der Schulbibliothek, Julia Schmid aus der 7a, Vorjahressiegerin , und drei Deutschlehrern der 6. Klassen, Frau Waltraud Leidl, Frau Marie-Luise Täuber und Herrn Wolfgang Grulich.
Der Schulleiter Herr OStD Bachner gratulierte den Siegern und überreichte allen Teilnehmern Buchgutscheine der Firma Pustet. Tassilo Haberl wünschte er viel Glück für den Stadtentscheid, der am 11.02.2012 am Auersperg-Gymnasium ausgetragen wird. (Marie-Luise Täuber)
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Fahrt der Oberstufe zum Faust-MultimediaTheater der Traumfabrik im Audimax der Regensburger Unversität am 13.10.2011
weitere BilderFotografin: Juliane Zitzlsperger / atelier neverflash
«Faust sprachlos» war uns angekündigt. "Wie soll das gehen? ", fragten sich viele Skeptiker im Vorfeld. Und selbst Rainer Pawelke, der Regisseur des Spektakels, dankte vor der Aufführung allen Lehrern für ihren Mut, sich auf dieses Risiko einzulassen. In der 80-minütigen Vorführung tauchten wir dann ein in die vom Programmheft versprochene "Welt der Bilder, der Musik, des Tanzes und des Theaters". Die Inszenierung orientierte sich an der Szenenfolge des Originals und setzte die zentralen Szenen wie den Prolog im Himmel, Studierzimmer, den Teufelspakt, Auerbachs Keller, Hexenküche und die sich anschließenden Szenen der Gretchentragödie mit ihren Mitteln um, wobei sie im Widerspruch zum Original Faust am Ende sehr wirkungsvoll in die Hölle fahren ließ. Die Schüler verfolgten die Aufführung gespannt, und da die meisten Deutschkurse der Q11 und Q12 wenigstens die Inhaltsangabe des Faust besprochen hatten und jeder ein Programmblatt mit der Szenenfolge erhalten hatte, war das Grundverständnis gesichert. Die Aufführung arbeitete allerdings auch mit sehr vielen Symbolen, die es zu entschlüsseln galt, die aber gerade ihren Reiz ausmachten. Es wurde beinahe in allen Szenen mit zehn Leitern gearbeitet, die den elf Tänzern der Sosani MimeDance-Company aus Tiflis vielfache Möglichkeiten boten. Bald wurden sie mit halsbrecherischem Mut bestiegen und dienten als Leiter hinauf in den Himmel oder hinab in die Hölle, bald stellten sie Gitterstäbe oder auch eine Bahre dar, auf der das Opfer Gretchen präsentiert wurde. Das dreidimensionale Bühnenbild entstand durch eine ausgeklügelte Beleuchtungstechnik mit Projektionen auf einen transparenten Vorhang. Gemälde mit starkem Wiedererkennungswert wie Michelangelos "Schöpfung", van Goghs "Sternenhimmel" oder Edvard Munchs "Schrei" passten sehr gut zu den Szenen, ebenso die Tonkulisse, die wechselte zwischen laut stampfender, fast punkartiger Musik, zarten Tönen des Ave Maria in der Dom-Szene und
völliger Lautlosigkeit in
einer anderen Szene. Am beeindruckendsten war aber sicher die
tänzerische und schauspielerische Leistung der elf Darsteller,
allen voran Georg Sosani, der einen sehr dominierenden, bösen und
athletischen Mephisto mimte. Gerade für die vielen Tänzer und
Tanzbegeisterten unter unseren Schülern war diese sehr
körperbetonte Vorstellung sicher ein Genuss und auch ein Gewinn.
Insgesamt merkte man Rainer Pawelkes Inszenierung die Entstehungs- und
Probenzeit von einem Jahr an. Sie war nicht nur kurzweilig und in sich
stimmig, sondern auch anspruchsvoll und höchst professionell. Der
Weg nach Regensburg und der Ausfall der Nachmittagsstunden haben sich
auf alle Fälle gelohnt, da sie den Schülern die Bedeutung des
Faust-Stoffes einmal außerhalb des Unterrichts vor Augen
führten. Deshalb konnten wir allen Daheimgebliebenen
bestätigen «Faust sprachlos?» - "Das geht gut!"(Marie-Luise Täuber)
ins Bild klicken

Fotografin: Juliane Zitzlsperger / atelier neverflash
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Ein Besuch in der Buchhandlung Rupprecht
Nach einer kurzen Begrüßung erklärte uns Frau Hossfeld, wie Bücher entstehen. Dazu sind viele verschiedene Arbeitsschritte notwendig. Diese stellten wir mit Schülern unserer Klasse nach. Wir engagierten Hannah als Autorin, Emily, unser Mathe-Genie, für die Berechnung der Auflage, Sarah als Malerin war zuständig für die Grafik des Titelbildes. Ich war der Chef der Druckerei und verantwortlich für Schriftgröße, Zeilenabstand und Seitenumbruch. Ulli war Buchlieferant, da er kräftig ist - und Luisa stellte die Buchhändlerin dar. Nun kannten wir ein wenig den Weg von der Entstehung eines Buches bis zur Buchhandlung.
Frau Hossfeld erklärte uns, wie viele Exemplare sie von jedem Buch bestellen muss. Sie ordert eine ganz unterschiedliche Stückzahl von jeder Ausgabe. Eine Buchhändlerin muss sich am Buchmarkt gut auskennen. Sie beobachtet die Bestsellerlisten, weiß über Neuerscheinungen Bescheid und kennt die Autoren, die zurzeit „in“ sind. Sie liest meist selbst sehr viel, um den Kunden Tipps und Buchempfehlungen geben zu können.
In der Buchhandlung Rupprecht in Passau stehen ca. 50.000 Bücher in den Regalen. Unterteilt sind sie in verschiedene Bereiche. Diese lernten wir ein wenig kennen, indem uns Frau Hossfeld einzelne Bücher gab, die wir aufräumen mussten.
Falls jemand ein Buch benötigt, das nicht vorrätig ist, kann man es im Buchkatalog aussuchen und dann versandkostenfrei bestellen. Pro Jahr erscheinen ca. 90.000 neue Bücher auf dem deutschen Markt.
Jetzt durften wir uns noch ein wenig im Geschäft umsehen und den ein oder anderen Schmöker genauer unter die Lupe nehmen. Wer wollte, konnte sich auch gerne ein Buch kaufen. Leider hatte ich zuhause mein Geld vergessen.
Zum Schluss unseres Rundgangs erhielten wir dann alle ein Buchgeschenk. „Ich schenk dir eine Geschichte“ ist der Titel und das offizielle Buch vom Welttag des Buches. Es enthält verschiedene Mutgeschichten von unterschiedlichen Autoren, alles Textausschnitte aus Jugendbüchern, die den jungen Lesern auf diese Weise vorgestellt werden.
Leider ging unser kleiner Stadtausflug bald dem Ende zu. Wir machten uns gegen 12.45 Uhr auf dem Weg zu unseren Bussen.
Wir sagen der Buchhandlung Rupprecht herzlichen Dank für diese informativen Stunden.
Johannes Kunz (5c)
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Jugendbuchautor Joachim Friedrich liest in Freudenhain (30.2011)
Merlin, der Protagonist, ist mit außergewöhnlichen Fähigkeiten ausgestattet. In Sekundenschnelle löst er die kniffligsten Matheaufgaben, steuert ein Flugzeug, obwohl er noch nie zuvor in einem saß. Aber jemand hat es auf ihn abgesehen: der mysteriöse Bund der Heiligen, dem jedes Mittel recht ist, des Jungen habhaft zu werden. Friedrichs Vortrag war sehr lebendig und mitreißend, nicht nur weil er im Stehen las und dabei auch Mimik, Gestik und Körpersprache einsetzte, sondern weil er immer wieder Lesen und lebendiges Nacherzählen abwechselte. Dabei gebrauchte er eine saloppe, freche Sprache, mit der er seine Zuhörer immer wieder zum Schmunzeln brachte. Nach der Lektüre hatten die Schüler die Gelegenheit, Herrn Friedrich Fragen zu stellen und ihm zu entlocken, was sie schon immer über einen Autor wissen wollten. So erfuhren sie, dass ein Schriftsteller pro Buch nur etwa 10 % des Ladenpreises verdient. Der studierte Volkswirtschaftler ist erst mit 37 Jahren zum Schreiben gekommen und verdankt sein Schreibtalent und seine Vorliebe für Krimis seiner Mutter. Ausschlaggebend für seinen Berufswechsel war aber die Lektüre von Michael Endes „Momo“. Er hatte nämlich erkannt, dass er in seinem Leben genauso wie die grauen Herren in diesem Buch geworden war, die anderen die Zeit stehlen. Eine weitere, sehr amüsante Kostprobe gab der Autor aus seinem flott und schnodderig geschriebenen E-Mail-Roman „PINKMUFFIN@BERRYBLUE“. Am Schluss hatten die neugierig Gewordenen die Gelegenheit, sich am Büchertisch der Buchhandlung Rupprecht einzudecken, die diese Lesung vermittelt hatte. Bereitwillig signierte der Autor die Bücher und verteilte viele Autogrammkarten. Eines ist sicher: Mit dieser mitreißenden, sympathischen Lesung hat Joachim Friedrich in Freudenhain viele neue Leser gewonnen.
(Marie-Luise Täuber)
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Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit....

Das Märchenbuch der Klasse 5a ist auf dem Markt
Anfang Januar präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a Herrn Bachner ganz stolz ihr Märchenbuch. Auf Initiative ihrer Deutschlehrerin Ursula Kraft verfassten alle Schüler freiwillig in heimischer Fleißarbeit ein Märchen nach den im Unterricht erlernten Merkmalen. Nachdem alle Kinder ihr Werk in getippter Form abgegeben hatten, wurde es zum Druck gebracht. Die dem Märchenbuch beigefügten Bilder stammen ebenfalls von den Schülerinnen und Schülern selbst. Als besondere Zugabe wurde im Buch auch das Märchen „Das goldene Glöckchen“ abgedruckt, das als Klassenmärchen im Unterricht verfasst wurde. Bei Interesse kann das Märchenbuch der Klasse 5a für 8 Euro in der Schule erworben werden. Schließlich gibt es doch nichts Schöneres, als sich etwas vorlesen zu lassen. Ganz nach dem Motto : Und wenn sie nicht gestorben sind, dann lesen sie noch heute.....
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Rettet die Fantasie!Julia Schmid, Klasse 6a, gewinnt den diesjährigen Lesewettbewerb im Stadtentscheid
Zur Freude der Freudenhainer Schulfamilie gewann unsere Schülerin Julia Schmid, Klasse 6a, am vergangenen Samstag, den 19.2.2011, den Stadtentscheid im Vorlesewettbewerb. Damit setzte sich die Sechstklässlerin erfolgreich gegen fünf weitere Teilnehmer der Gruppe B (Realschule/ Gymnasium) durch.
Ausgetragen wurde der diesjährige Lesewettbewerb Stadtentscheid in den Räumen der Gisela-Schulen, Passau Niedernburg. Kurz nach halb zehn Uhr begrüßte Direktor Nerl die anwesenden Teilnehmer der Passauer Schulen, deren Familien, Freunde und Lehrer, sowie die Jury, die zahlreichen Helfer und Helferinnen des Stadtjugendrings, die den Wettbewerb organisiert hatten und die Stellvertreterin der Passauer Buchhandlung Pustet.
Der Vorlesewettbewerb bestand aus zwei Disziplinen: In der ersten Hälfte mussten die Kandidaten drei Minuten aus einer selbst ausgesuchten und schon vorbereiteten Lektüre vorlesen. Vor dem Lesen war es Pflicht, die gesamte Handlung der Lektüre kurz zu schildern und die Lesestelle einzuordnen. Alle Teilnehmer bewiesen im ersten Teil, dass sie zu Recht als Vertreter ihrer Schule geschickt worden waren, denn der Schüler und die Schülerinnen zeigten Nerven und unterhielten die Zuhörerschaft mit spannenden und witzigen Vorträgen. Nach einer kurzen Pause, die einige der Teilnehmer nutzten, um sich das Schulgebäude Niedernburgs näher anzuschauen oder sich bei Kaffee und Kuchen zu stärken, kam es zum entscheidenden zweiten Teil des Vormittags. Nun mussten alle Schüler drei Minuten aus einem fremden Text vorlesen. Schwierig dabei war es, die englischen Namen und Begriffe im Text so sicher wie möglich auszusprechen und dabei nicht zu langsam oder zu monoton vorzutragen. Auch hier bewies Julia Schmid Talent und Können mit ihrer Stimme umzugehen: Sie las flüssig, richtig betont, angemessen schnell und mit klarer, deutlicher Stimme und überzeugte so die Fachjury. Die Siegerehrung übernahm Oberbürgermeister Jürgen Dupper, der allen Teilnehmern wertvolle Bücherpreise, gestiftet von der Buchhandlung Pustet, und die Urkunden überreichte. Unsere Julia hat sich mit ihrem Stadtsieg für den Bezirkswettbewerb im Frühjahr qualifiziert.
Jetzt aber wird die Klasse 6a erst mal ihre Siegerin feiern und eines ist sicher, Julia muss allen Klassenkameraden aus ihrem gewonnenen Abenteuerroman vorlesen, ganz nach dem Motto des Lesewettbewerbs: „Rettet die Fantasie!“ Lest!
Es gratuliert ganz herzlich
Ursula Kraft
(Deutschlehrerin und Klassenleitung Klasse 6a)
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„Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“
Am 20. 01. besuchten alle vier fünften Klassen das Stück „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ nach dem gleichnamigen Roman von Michael Ende. Während das Landestheater Niederbayern in den letzten Jahren immer klassische Grimms oder Andersens Märchen inszenierte, setzte es dieses Jahr auf einen zeitgenössischen Autor. Michael Ende, gestorben 1995, ist den meisten Kindern bekannt als der Autor von „Momo“ oder „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“. Groß war deshalb die Vorfreude, als die Klassen sich nach drei Stunden Unterricht zu Fuß auf den Weg ins fürstbischöfliche Opernhaus in der Passauern Altstadt machten, um pünktlich zur 11 Uhr-Vorstellung zu kommen. Alle Klassen bekamen sehr gute Sitzplätze in den ersten Parkettreihen und im ersten Rang. Das war auch wichtig, denn wie sich bald herausstellte, war das Stück komplizierter, als man es von einem Kinderstück erwartet hätte. Und die Schauspieler sprachen zum Teil schnell und waren wegen der Tiermasken nicht sehr gut zu verstehen.
In dem Stück versuchen die beiden bösen Magier Prof. Dr. Irrwitzer (Reinhard Peer) und dessen Tante Tyrannja Vamperl (Paula-Maria Kirschner) die Welt durch einen selbstgebrauten Wunschpunsch, der alle guten Wünsche ins Gegenteil verkehrt, ins Chaos zu stürzen. Die beiden haben dabei allerdings mit zwei Problemen zu kämpfen: Zum einen verliert das höllische Gebräu mit dem ersten Glockenschlag an Sylvestermitternacht seine teuflische Wirksamkeit – und es ist höchste Eile geboten, denn der Sylvesterabend ist bereits angebrochen. Zum anderen sind da noch der gutgläubige Kater Maurizio di Mauro (Ines Schmiedt) und der „reißmatismusgeplagte“ Rabe Jakob Krakel (Josepha Sophia Sem), zwei unterschätzte Gegenspieler. Vögel und Katzen sind ja unter „normalen Umständen“ Feinde, aber als es darum geht, die Welt zu retten, raufen die beiden sich zusammen und werden dicke Freunde. Mit Unterstützung des Heiligen Sylvester (David Tobias Schneider) gelingt es ihnen letztendlich, auch den bösen Magiern das Handwerk zu legen, er schenkt ihnen nämlich einen gefrorenen Glockenton, mit welchem die Wirkung des Punsches aufgehoben wird. Für Irrwitzer und Tyrannja nimmt die Geschichte jedoch ein böses Ende, als der höllische Gerichtsvollzieher Maledictus Male (D. T. Schneider in einer Doppelrolle) die beiden, sturzbetrunken vom Wunschpunsch, abführt.
Die märchenhafte Inszenierung des Regisseurs Marcus Everding, in der Musik eine große Rolle spielte, begeisterte trotz allem unsere Schüler. Sie waren beeindruckt von den bunten Bildern, den überraschenden Effekten und den überzeugenden Schauspielerleistungen
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Einige Schülermeinungen der Klasse 5 c :
„Ich war beeindruckt von dem alten, schönen Gebäude. Die Aufführung war sehr lustig und ich habe bemerkt, dass man auch mit wenigen Schauspielern ein tolles Theater aufführen kann. Man merkt, dass ein Live-Auftritt mehr begeistern kann als eine Verfilmung. An der Mimik, Gestik und Körperhaltung hat man viele Gefühle ablesen können.“ (Hanna Koller)
Gut fanden wir:
- die Frisur von Tyrannja Vamperl
- dass der Zauberer Beelzebub sich minutenlang stillhalten konnte, ohne mit der Wimper zu zucken
- die Feuerfontänen bei der Zubereitung des Punsches
- dass Tyrannja Vamperl so souverän weitergespielt hat, obwohl sie sich am Zaubertrank verschluckt hat
- die Computer und der Schredder, die das Stück sehr modern gemacht haben
- die schönen Tiermasken und die Verkleidungen
- unsere tollen Plätze in den ersten drei Reihen
- mehrere lustige Sprüche
Weniger gut fanden wir
- dass das Stück an manchen Stellen etwas kompliziert ist
- dass Tyrannja Vamperl sich bei der Zeitreise nicht so gut stillhalten konnte wie der Zauberer
- dass andere Zuschauer so laut gepfiffen haben
- einige Gespräche, die sehr lang dauerten, z.B. als der Rabe und die Katze zusammen im Wald waren
- dass der Topf für den Wunschpunsch und die Glocke hinten offen waren
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Interview mit dem Regisseur Marcus Everding
Kinder als Publikum ernst nehmen
Michael Endes Schauspiel für Kinder „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ hat an diesem Sonntag im Passauer Theater Premiere. Regie führt Marcus Everding, seit 2008 künstlerischer Leiter der Carl-Orff-Festspiele in Andechs. Er hat bereits fünf Produktionen am Landestheater Niederbayern inszeniert, u. a. „Bunburry“ und „Rinaldo“. Die PNP sprach mit dem Regisseur.
Warum kommen Sie gerade für ein Kinderstück zurück ans Landestheater?
Marcus Everding: Ich habe eine große Affinität zu Kinderstücken, nicht nur, weil ich selbst Kinder habe. Man muss Kinder früh ans Theater ranführen. Es ist ein grober Fehler, nur Anfänger Kinderstücke machen zu lassen. Denn gerade da muss man das Handwerk beherrschen. Denn gerade Kinder verlangen sehr viel, sonst rächen sie sich als Publikum zu Recht. Man muss Kinder als Publikum ernst nehmen.
Michael Ende ist seit 15 Jahren tot; der Erfolg seiner Stücke ungebrochen. Warum?
Everding: Sie sind für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet. „Der Wunschpunsch“ handelt von Gut und Böse und vom Untergang der Welt. Das sind Bilder, die Kinder gut verstehen. Kinder haben die Unverstelltheit. Deshalb verstehen sie Michael Endes Themen − auch „Momo“ und „Die unendliche Geschichte“ so gut.
Wie erzählen Sie das Schauspiel? Spielt Musik eine Rolle?
Everding: Märchenhaft und in bunten Bildern. Musik wird eine große Rolle spielen. Ich unterlege Sequenzen von z. B. Strawinskys „Sacre du printemps“, Choräle und auch Verdis „Requiem“.
Für welches Alter ist das Stück geeignet?
Everding: Ich denke, für Kinder ab acht Jahren, die Texten folgen können. Das Stück ist keine Kasperliade.
Edith Rabenstein, PNP
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Vorlesewettbewerb 2010

Julia Schmid gewinnt Vorlesewettbewerb am Auersperg-Gymnasium
6a: Johannes Fußeder, Julia Schmid
6b: Johanna Jacob, Meike Lohrmann
6c: Florian Hein, Markus Weinert
6d: Isabell Dupper, Jürgen Rauscher
6e: Simon Ellinger und Julien Hellwing
Nach einer abwechslungsreichen und unterhaltsamen Leserunde, bei der jeder Teilnehmer fünf Minuten lang aus einem Buch seiner Wahl vorlesen musste, traf die Jury die Entscheidung. Recht deutlich konnte sich Julia Schmid als Siegerin durchsetzen. Den zweiten Platz erreichte Meike Lohrmann aus der 6 b, den dritten Markus Weinert aus der 6 c.
Julia Schmid zeigte mit ihrem Vortrag, dass die Internatsgeschichten um die Zwillinge Hanni und Nanni von Enid Blyton junge Mädchen immer noch begeistern können. Mit einer kräftigen , modulierfähigen Stimme und viel Einfühlungsvermögen überzeugte sie die Jury und das Publikum, zwei fünfte Klassen. Julia Schmid darf somit das Auersperg-Gymnasium im Februar beim Stadtentscheid vertreten.
Die Jury bestand dieses Jahr aus der Vorjahressiegerin Lucie Schöner, der Bibliotheksleiterin Frau Schikor und vier Deutschlehrerinnen der 6. Klassen, nämlich Frau Kraft, Frau Schildt, Frau Bacu und Frau Täuber. Alle Vorleser erhielten als Anerkennung Buchgutscheine, gestiftet von der Buchhandlung Pustet.
Hier eine Liste aller Teilnehmer und der Bücher, aus denen sie gelesen haben:
| Klasse 6a | Johannes Fußeder | Howard Pyle: Robin Hood |
| Julia Schmid | Enid Blyton: Hanni und Nanni | |
| Klasse 6b | Johanna Jacob | Astrid Lindgren: Die Brüder Löwenherz |
| Meike Lohrmann | Irma Krauß: Meerhexe | |
| Klasse 6c | Florian Hein | Paul Maar: Lippels Traum |
| Markus Weinert | Tonke Dragt: Der Brief für den König | |
| Klasse 6d | Isabell Dupper | Monika Felten: Die Suche nach Shadow |
| Jürgen Rauscher | Joachim Friedrich: Tore, Punkte, Streuselkuchen | |
| Klasse 6e | Simon Ellinger | Silvana De Mari: Der letzte Ork |
| Julien Hellwing | Juma Kliebenstein: Der Tag, an dem ich cool wurde |
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Kommentar zur Theateraufführung „Der zerbrochene Krug“
Am letzten Tag im November hatten die 8. und 9. Klassen die einmalige Gelegenheit das Theaterstück „Der zerbrochene Krug“ zu sehen, welches von Heinrich von Kleist verfasst wurde. In dem Stück ist ein zerbrochener Krug der Auslöser für eine Gerichtsverhandlung, bei der am Ende herauskommt, dass der Dorfrichter selbst der Missetäter gewesen war.
Die Aufführung fand im Festsaal statt. Das Bühnenbild war realistisch und der historischen Zeit angepasst, obwohl man an die Bedingungen einer Wanderbühne gebunden war, bei der die Bühnenteile schnell auf- und abgebaut werden müssen. Als Requisiten wurden u.a. Tische und Stühle aus dem Festsaal genutzt. Die einfache Beleuchtung durch Standstrahler war zufriedenstellend.
Leider wurden keine Mikrofone eingesetzt, so dass es für die Schüler in den hinteren Reihen nicht leicht war, dem Stück zu folgen. Über die Kostüme lässt sich streiten, da sie teilweise nicht zur Zeit des Stückes passten und daher bunt zusammengewürfelt schienen.
Was die Schauspieler betrifft, so ist zu bemerken, dass sie insgesamt das anspruchsvolle Stück alle gut dargeboten haben. Jedoch war bei einigen Schauspielern die Sprechweise zu bemängeln. Dies ist besonders bei der Darstellerin der Marthe der Fall gewesen.
Ungewollt humorvoll wirkte auch ihre etwas überzogene Gestik. Zu Recht schmunzeln konnte man aber über den Richter Adam, da er gute Schauspielleistung erbrachte und einen wunderbar nachgemachten Klumpfuß besaß. Eve und Rupprecht wurden ebenfalls glaubhaft dargestellt, obwohl der junge Mann, der den Ruprecht spielte, eine ungewöhnliche, hohle Stimme hatte. Die Nebendarsteller standen den Hauptakteuren in nichts nach.
Dass einer Vielzahl von Schülern das Stück eher nicht gefallen hat, lag also nicht an der Darbietung des Stückes. Der zerbrochene Krug ist durch seine altertümliche und daher ungewohnte Sprache unserer Meinung nach für die 8. und 9. Klassen nicht geeignet.
Ines Burkhart, Vanessa Brunner, Theresa Fuchs, Lena Holler, Ricarda Köppen 8d