Fachschaft Französisch
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Französisch - Vorlesewettbewerb der 7. Klassen

18 Schüler und Schülerinnen aus den Klassen 7 b und 7d hatten sich für die Teilnahme am Vorlesewettbewerb im Fach Französisch qualifiziert. Am Donnerstag, 21. Juli 2011 versammelten sich die beiden Klassen, um den besten Lesern zu lauschen. Die musikalische Umrahmung übernahmen zwei Schüler aus dem musischen Teil der 7b. Jeder Teilnehmer musste sowohl einen vorbereiteten als auch einen unbekannten Text vorlesen. Nach 60 Minuten fiel die Entscheidung durch die Jury (Paul Weiß und Tanja Fuchs). Das Ergebnis:
1. Sarah-Louisa Plöchinger (7b) – 103 P.
2. Karina Panko (7b) – 100 P.
3. Kathrin Musselmann (7b) – 97 P.
4. Laura Reitner (7d) – 95 P.
5. Theresa Kölbl (7d) – 89 P.
Für die glücklichen Gewinner gab es Urkunden und Sachpreise, die von der Buchhandlung Pustet und von der Fachschaft Französisch gestiftet wurden. Alle anderen wurden mit Süßem für ihre Teilnahme belohnt. Zuhörer Christoph Eder (7d) bewies ein gutes Einschätzungsvermögen und hatte dazu auch noch Losglück: Er gewann eine Packung merci für seinen Tipp.
Es gratuliert: die Fachschaft Französisch, Freudenhain
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Frankreichaustausch 2011
La plus belle vie – Das schönste Leben
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Bericht vom Schüleraustausch der Klasse 10 d mit dem Lycée Renoir in Cagnes-sur-Mer (1. – 11. Mai)
Traumhafte Landschaft mit Palmen, Strand, Meer und in der Ferne die schneebedeckten Gipfel der Alpes Maritimes (Meeralpen). Das ist die Côte d’Azur. Auf unseren täglichen (gefühlten) 150 km-Märschen, angeführt vom immer motivierten Herrn Weiß und gefolgt von Frau Täuber, konnten wir all das zwar nur in den wenigen Verschnaufpausen genießen, aber zum Glück hatten wir dafür ohnehin genügend Freizeit. 16 Neugierige unserer Klasse, verstärkt mit vier mutigen Schülerinnen der 9 d, waren später nach Cagnes geflogen als alle anderen Jahrgänge davor. So war es praktisch Sommer und das Wetter dementsprechend immer schön.
Aber der Hauptgrund für unsere Reise waren ja nicht Landschaft und Wetter, sondern die Leute, die Franzosen. Wie hat man sich nun den typischen Franzosen eigentlich vorzustellen? – Groß, schlanke Gestalt mit engem, gestreiftem Oberteil und einer Baskenmütze? In der einen Hand ein Baguette haltend und gemütlich in einem kleinen Café sitzend? – Dass das nicht stimmt, wussten wir bereits vor unserer Reise. Die Franzosen essen zwar oft Baguette und das Leben ist dort allgemein entspannter als bei uns, aber das Café wird doch des Öfteren gern durch „MacDo“, das gestreifte Oberteil durch ein modisches, kariertes Hemd und die Baskenmütze durch ein Basecap ersetzt. Oft stellten wir sogar fest, dass es rein äußerlich kaum Unterschiede zwischen französischen und deutschen Schülern gibt: Auch sie bevorzugen Eastpak-Rucksäcke und kleiden sich am liebsten bei H & M ein. Auf ihr Handy (vorzugsweise BlackBurry und iPhone) und auf facebook würden sie nie verzichten.
Manchmal mussten wir uns aber auch über unsere Nachbarn wundern. Sie legen nämlich nicht viel Wert darauf, die Schuhe in der Wohnung auszuziehen, und umweltschonende Müllverwertung ist ihnen ziemlich egal, was uns etwas schockierte. So braucht man für das Essen eines Joghurts etwas länger, da der Becher nochmal in Plastikfolie eingeschweißt ist. Praktisch alles ist doppelt und dreifach verpackt, und so manche Familie ist nicht nur im Besitz einer Kaffeemaschine und Mikrowelle, sondern auch eines Dönerspießes im Garten und einer Softeismaschine direkt im Wohnzimmer. Nach einer Brotschneidemaschine sucht man aber vergeblich.
A propos Essen: Im Französischunterricht hatten wir gehört, dass man in Frankreich oft stundenlang zusammen am Tisch sitzt. Von wegen! Franzosen sind gesellige Menschen, keine Frage, man isst dort ziemlich spät zu Abend und meistens auch sehr viel, aber nicht ungewöhnlich lang, denn nach dem Abendessen gibt es oft noch wichtige Dinge zu erledigen, z.B. die Hausaufgabe, die man trotz Nachmittagsunterrichts aufbekommt. Allerdings nahmen es manche unserer Austauschpartner damit nicht so genau, was in der Schule keine größeren Konsequenzen nach sich zog. Französische Spezialitäten standen leider nur selten auf dem Speiseplan, denn italienische Pizza und Pasta haben längst auch in Frankreichs Küchen Einzug gehalten. So war es Aufgabe von Herrn Weiß, uns einige typische „Delikatessen“ vorzustellen. Nach langem Zureden fanden sich zwei Mutige, die Austern schlürften, hingegen aßen wir ihm die „Socca“ – einen leckeren Fladen aus Kichererbsenmehl – sozusagen aus der Hand.
Möglichkeiten einzukaufen und zu essen gab es viele, oft hielten uns aber die ungewöhnlich hohen Preise für Lebensmittel davon ab. Als wir in Nizza eine Eisdiele mit einer 10 Meter langen Theke entdeckten, wo es von „Red Bull“ über „Bier“ bis zu „Kinderschokolade“ jeden Geschmack gab, verging so manchem von uns angesichts des Preises von 2 € pro Kugel der Appetit. Franzosen lassen sich aber trotzdem alles schmecken. Sie sind bereit, fürs Essen wesentlich mehr Geld auszugeben als wir Deutschen. Wir haben uns oft gefragt, wie das möglich ist. Verdienen sie mehr als die Deutschen? Oder liegt es nur daran, dass sie für andere Sachen, z.B. fürs Auto oder für die Wohnung weniger Geld ausgeben?
Auf unseren kulinarischen und kulturellen Erkundungstouren mussten wir als Fußgänger auf den französischen Straßen oft ums Überleben kämpfen. Wir lernten schnell, dass man in Frankreich auch bei Rot über die Straße gehen darf. Andererseits läuft man trotz „abbremsender“ Bodenwellen und Zebrastreifen Gefahr, von einem Auto in Höchstgeschwindigkeit erfasst zu werden. Vorsicht im Straßenverkehr ist also immer geboten.
Wodurch uns die Franzosen aber wieder sympathisch wurden und was wir an ihnen bewunderten, war ihre fröhliche und offene Mentalität. Egal wo, egal wann, wenn sie Lust hatten, fingen sie an zu singen, ohne sich um die teilweise skeptischen bis herablassenden Blicke der Nicht-Einheimischen zu kümmern. Sie lachten laut, tanzten bis in die Nacht, stritten sich über alles Mögliche und redeten über persönliche Angelegenheiten, obwohl wir Deutschen dabei waren und alles verstanden haben.
Alles in allem waren die zehn Tage in Cagnes die schönste Klassenfahrt unserer Schulzeit. Unsere Gastfamilien haben uns sehr herzlich aufgenommen. Wir haben viel über das Land und die Kultur gelernt und sind immer wieder gelobt worden für unser gutes Französisch, was wir manchmal selber nicht glauben konnten. Dank der Offenheit unserer Gastgeber denken wir nun ganz anders über Frankreich und die Franzosen. Die meisten von uns würden ihre nächsten Ferien am liebsten gleich wieder bei ihnen verbringen.
(Hanna Schmid, Vivien Waldhauser, M. Täuber)
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Bericht vom Schüleraustausch der Klasse 10 d mit dem Lycée Renoir in Cagnes-sur-Mer (1. – 11. Mai)
Traumhafte Landschaft mit Palmen, Strand, Meer und in der Ferne die schneebedeckten Gipfel der Alpes Maritimes (Meeralpen). Das ist die Côte d’Azur. Auf unseren täglichen (gefühlten) 150 km-Märschen, angeführt vom immer motivierten Herrn Weiß und gefolgt von Frau Täuber, konnten wir all das zwar nur in den wenigen Verschnaufpausen genießen, aber zum Glück hatten wir dafür ohnehin genügend Freizeit. 16 Neugierige unserer Klasse, verstärkt mit vier mutigen Schülerinnen der 9 d, waren später nach Cagnes geflogen als alle anderen Jahrgänge davor. So war es praktisch Sommer und das Wetter dementsprechend immer schön.
Aber der Hauptgrund für unsere Reise waren ja nicht Landschaft und Wetter, sondern die Leute, die Franzosen. Wie hat man sich nun den typischen Franzosen eigentlich vorzustellen? – Groß, schlanke Gestalt mit engem, gestreiftem Oberteil und einer Baskenmütze? In der einen Hand ein Baguette haltend und gemütlich in einem kleinen Café sitzend? – Dass das nicht stimmt, wussten wir bereits vor unserer Reise. Die Franzosen essen zwar oft Baguette und das Leben ist dort allgemein entspannter als bei uns, aber das Café wird doch des Öfteren gern durch „MacDo“, das gestreifte Oberteil durch ein modisches, kariertes Hemd und die Baskenmütze durch ein Basecap ersetzt. Oft stellten wir sogar fest, dass es rein äußerlich kaum Unterschiede zwischen französischen und deutschen Schülern gibt: Auch sie bevorzugen Eastpak-Rucksäcke und kleiden sich am liebsten bei H & M ein. Auf ihr Handy (vorzugsweise BlackBurry und iPhone) und auf facebook würden sie nie verzichten.
Manchmal mussten wir uns aber auch über unsere Nachbarn wundern. Sie legen nämlich nicht viel Wert darauf, die Schuhe in der Wohnung auszuziehen, und umweltschonende Müllverwertung ist ihnen ziemlich egal, was uns etwas schockierte. So braucht man für das Essen eines Joghurts etwas länger, da der Becher nochmal in Plastikfolie eingeschweißt ist. Praktisch alles ist doppelt und dreifach verpackt, und so manche Familie ist nicht nur im Besitz einer Kaffeemaschine und Mikrowelle, sondern auch eines Dönerspießes im Garten und einer Softeismaschine direkt im Wohnzimmer. Nach einer Brotschneidemaschine sucht man aber vergeblich.
A propos Essen: Im Französischunterricht hatten wir gehört, dass man in Frankreich oft stundenlang zusammen am Tisch sitzt. Von wegen! Franzosen sind gesellige Menschen, keine Frage, man isst dort ziemlich spät zu Abend und meistens auch sehr viel, aber nicht ungewöhnlich lang, denn nach dem Abendessen gibt es oft noch wichtige Dinge zu erledigen, z.B. die Hausaufgabe, die man trotz Nachmittagsunterrichts aufbekommt. Allerdings nahmen es manche unserer Austauschpartner damit nicht so genau, was in der Schule keine größeren Konsequenzen nach sich zog. Französische Spezialitäten standen leider nur selten auf dem Speiseplan, denn italienische Pizza und Pasta haben längst auch in Frankreichs Küchen Einzug gehalten. So war es Aufgabe von Herrn Weiß, uns einige typische „Delikatessen“ vorzustellen. Nach langem Zureden fanden sich zwei Mutige, die Austern schlürften, hingegen aßen wir ihm die „Socca“ – einen leckeren Fladen aus Kichererbsenmehl – sozusagen aus der Hand.
Möglichkeiten einzukaufen und zu essen gab es viele, oft hielten uns aber die ungewöhnlich hohen Preise für Lebensmittel davon ab. Als wir in Nizza eine Eisdiele mit einer 10 Meter langen Theke entdeckten, wo es von „Red Bull“ über „Bier“ bis zu „Kinderschokolade“ jeden Geschmack gab, verging so manchem von uns angesichts des Preises von 2 € pro Kugel der Appetit. Franzosen lassen sich aber trotzdem alles schmecken. Sie sind bereit, fürs Essen wesentlich mehr Geld auszugeben als wir Deutschen. Wir haben uns oft gefragt, wie das möglich ist. Verdienen sie mehr als die Deutschen? Oder liegt es nur daran, dass sie für andere Sachen, z.B. fürs Auto oder für die Wohnung weniger Geld ausgeben?
Auf unseren kulinarischen und kulturellen Erkundungstouren mussten wir als Fußgänger auf den französischen Straßen oft ums Überleben kämpfen. Wir lernten schnell, dass man in Frankreich auch bei Rot über die Straße gehen darf. Andererseits läuft man trotz „abbremsender“ Bodenwellen und Zebrastreifen Gefahr, von einem Auto in Höchstgeschwindigkeit erfasst zu werden. Vorsicht im Straßenverkehr ist also immer geboten.
Wodurch uns die Franzosen aber wieder sympathisch wurden und was wir an ihnen bewunderten, war ihre fröhliche und offene Mentalität. Egal wo, egal wann, wenn sie Lust hatten, fingen sie an zu singen, ohne sich um die teilweise skeptischen bis herablassenden Blicke der Nicht-Einheimischen zu kümmern. Sie lachten laut, tanzten bis in die Nacht, stritten sich über alles Mögliche und redeten über persönliche Angelegenheiten, obwohl wir Deutschen dabei waren und alles verstanden haben.
Alles in allem waren die zehn Tage in Cagnes die schönste Klassenfahrt unserer Schulzeit. Unsere Gastfamilien haben uns sehr herzlich aufgenommen. Wir haben viel über das Land und die Kultur gelernt und sind immer wieder gelobt worden für unser gutes Französisch, was wir manchmal selber nicht glauben konnten. Dank der Offenheit unserer Gastgeber denken wir nun ganz anders über Frankreich und die Franzosen. Die meisten von uns würden ihre nächsten Ferien am liebsten gleich wieder bei ihnen verbringen.
(Hanna Schmid, Vivien Waldhauser, M. Täuber)
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Klett-Wettbewerb der Klasse 6b!
13 Schüler der Klasse 6b haben unter Leitung ihrer Französischlehrerin Frau Fuchs an einem Wettbewerb des Klett-Verlages teilgenommen.
Die Aufgabe war, einen beliebigen Lektionstext als Comic zu gestalten. Das Ergebnis kann im Schaukasten neben der Bibliothek oder hier im Internet bewundert werden.

