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Betriebspraktikum der 9. Klassen - ein Erfahrungsbericht

Laura Noll HPVor 20 Jahren hat Wirtschaftslehrer Benedikt Eisenreich für die Neuntklässler unserer Schule ein zweiwöchiges Betriebspraktikum eingeführt. Damit war er ein Pionier im Raum Passau. Das Praktikum sieht der Initiator auch heute noch als lohnende Erfahrung für Schüler. So erhalten sie schon in ihrer Schulzeit die Möglichkeit einzelne Arbeitsstellen zu sehen und Erfahrungen zu sammeln. Auch heuer haben im Juli die Schüler der neunten Klassen des Auersperg-Gymnasiums ihr Praktikum in verschiedenen Betrieben Passaus absolviert.

Laura Noll (15) sammelt in der Grundschule Haidenhof erste Eindrücke in das Berufsleben eines Lehrers. Sie beschloss, ihr zweiwöchiges Betriebspraktikum dort zu machen, weil sie selbst Lehrerin werden will. „Die Arbeit hier ist sehr aufregend für mich“, sagt sie. Ihre Aufgaben bestehen darin, Kinder zu beaufsichtigen, mit ihnen zu lernen und zu spielen. Laura beschreibt ihre Arbeit als fordernd und manchmal anstrengend. „Man sollte ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen mitbringen“, erklärt sie – und schmunzelt: „Zumindest muss man imPraktikumnichts lernen.“


Dominik Eckerl HPDominik Eckerl (15) macht sein PraktikumimPassauer Klinikum. Dort ist er in der IT-Abteilung tätig, die er vor allem aus Begeisterungfür Technik gewählt hat. Er bereitet elektronische Geräte für Patienten vor und hält Computer des Krankenhauses in Stand. „Einmal durfte ich sogar mit dem Zentralrechner des Hauses arbeiten“, nennt der Passauer ein Highlight. Passend zu seinem Praktikumsplatz strebt er einen Beruf imIT-Bereich an. Das Praktikum in der technischen Abteilung des Krankenhauses empfiehlt er jedem, der sich für diesen Bereich interessiert.

 

„Ich habe Bücher immer schon gemocht und bin gerne hier im Geschäft, deshalb habe ich mich dazu entschlossen, Jonah Farhauer HPdas Praktikum bei Bücher Pustet zu machen“,berichtet Jonah Farhauer (15). „Mittlerweile kenne ich mich hier sehr gut aus.Zu meinen Aufgaben gehört, Kunden zu beraten, nicht vorrätige Bücher zu bestellen, Bücher zu etikettieren und falsch eingeräumte Romane zu sortieren.“ Er ist insgesamt sehr zufrieden mit dem Praktikum: „DieAufgaben sind nicht zu schwer und mir ist nie langweilig. Ich habe viel über die Aufgaben in einer Buchhandlung gelernt.“ Jonah arbeitete täglich von 9 bis 17 Uhr. Was ihm am besten gefällt? „Kunden beraten. Ich freue mich, wenn ich mit netten Kunden in Kontakt treten und ihnen helfen kann. Auch das gesamte Team hier ist sehr nett, es herrscht ein gutes Arbeitsklima.“ Weniger gefielen ihm die Arbeiten, die Fingerfertigkeit erfordern.

Valentin Waldvogel HPAuch Valentin Waldvogel (15) hat sich eine interessante Praktikumsstelle ausgewählt. Er absolvierte die zwei Wochen Praktikum beim Passauer Unternehmen
mymuesli. „Ich wollte ein Praktikum mit Kundenkontakt, außerdem fand ich die Firma sympathisch“, begründet er seine Wahl. Seine Arbeitszeiten sind 8.15 bis 16 Uhr. „Ich bekam einen Einblick ins Arbeitsleben, ich durfte alle Aufgaben wie die Mitarbeiter ausführen“, sagt Valentin auf die Frage,welchen Nutzen er aus dem Praktikum ziehe. Zu seinen Aufgaben zählen neben der Kundenberatung, in der das richtigeMüsli für den jeweiligen Käufer ausgewählt wird, auch das Kochen und
Servieren von Kaffee und anderen Getränken sowie das Auffüllen und Reinigen von Regalen. „Das Praktikum ist nach meinen Vorstellungen verlaufen, ich hatte immer etwas zu tun“, sagt Valentin. „Ich kann mir gut vorstellen, später als Nebenjob hier zu arbeiten.“

Die Autoren Philipp Reitner und Samuel Hüttenberger verfassten diesen Bericht im Rahmen ihres Praktikums bei der PNP.

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