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Schüler





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Jugendchorfestival 2011
Jugenschorfest
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PNP 23.11.2011

Musikalischer Querschnitt von Volkslied bis Rock

Abschlusskonzert zum Internationalen Jugendchorfestival im Großen Rathaussaal

 Die Freude über den guten Besuch stand Lina vom Berg ins Gesicht geschrieben, als sie im Rathaussaal das Abschlusskonzert des 2. Internationalen Jugendchorfestivals eröffnete. Im Rahmen des Passauer Konzertwinters begrüßte die Gesellschaft der Musikfreunde als Ausrichter dazu den Landesjugendchor Wien (Leitung: Michael Grohotolsky), den Chor KOS aus Litomyšl/Tschechien (Leitung: Milan Motl) und den Kammerchor des Auersperg-Gymnasiums (Leitung: Matthias Seibold). Zwei Tage lang hatten die jungen Sänger in Freudenhain geprobt: gemeinsam und nach Frauen- und Männerstimmen oder Chören getrennt, mit dem eigenen Dirigenten und mit denen der anderen Ensembles.

 Jung, bunt, hochmotiviert und ausgesprochen leistungsfähig präsentierten die Sänger einen Querschnitt durch die zeitgenössische Chorliteratur vom Volkslied über geistliche und weltliche Sätze von Kropfreiter, Sandström, Myškinis oder Buchenberg bis zum "Rammstein"-Rock. Die wenigen klassischen Stücke ragten da als echte Perlen heraus, so die imposante Motette "Tröstet, tröstet mein Volk" von Heinrich Schütz, beeindruckend stimmsicher dargeboten vom Freudenhain-Kammerchor, oder Lassos quirliges Madrigal "Tutto lo di’mi dici", das man fast nicht schöner singen kann, als es der Chor KOS zelebrierte.

 Die Konzertregie bot jedem Ensemble die Gelegenheit, sich von seiner Schokoladenseite zu präsentieren. Beim Landesjugendchor Wien ist das eindeutig die klangliche Homogenität, die weder durch harmonische noch durch rhythmische Herausforderungen eingetrübt wird und im "Salve Regina" von César Alejandro Carrillos oder "Ubi caritas" von Rihards Dubras besonders zum Tragen kam.

 Klar führende Sopranstimmen und ein gut besetzter Männerchor sind das Markenzeichen des Auersperg-Kammerchors. Dessen stimmtechnischer Leistungsstand ist umso erstaunlicher, als ja in einem Schulchor die Sänger dann aufhören müssen, wenn sie in Auswahlchören wie denen der österreichischen und tschechischen Gäste gerade erst anfangen.

 In einer eigenen Liga singt der Chor KOS, dessen Name "Amsel" bedeutet. Bei dieser temperamentvollen Truppe ist die Grenze zur Professionalität nicht nur bei der sängerischen Potenz klar überschritten. Als bei einem einzigen Akkord im ganzen Auftritt die Intonation etwas zwickt, fragt man sich, ob das nicht sogar beabsichtigt war und zur szenisch aufgelockerten, immer mitreißend musikantischen Performance gehört.

  Nach drei gemeinsam vorgetragenen Stücken zum Abschluss konnten nicht nur die jungen Sänger, sondern auch ihre Chorleiter und Lina vom Berg hochzufrieden über das erfolgreiche Festival strahlen.       Tobias Weber



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Musische Reifeprüfung

Leistungskurs

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Im Rahmen ihres praxisorientierten Seminars im Fach Musik hat die Freudenhainer Q11 nicht nur ein Konzert organisiert, sondern dies auch selbst gestaltet. Den Vergleich mit den Leistungen des bisherigen Leistungskurses haben die jungen Musiker dabei durchaus bestanden. Die 19 Schüler bauen auf Teamarbeit – vor wie hinter den Kulissen, wie schon das einheitliche T-Shirt mit „LeistungsQurs“-Logo beweist. Vor den Kulissen bedeutet das ein Programm mit vielen Ensemblestücken, die zeigen, dass die Musiker sich − abgesehen von einigen Intonationsschwierigkeiten − souverän durch die musikalischen Stile und Jahrhunderte bewegen, wenn auch die vielzitierte „erste Muse“ ein wenig ins Hintertreffen geriet. Dabei beherrschen die Mitwirkenden meist nicht nur eines, sondern mehrere Instrumente – manche vom Kontrabass bis zu Sopranblockflöte. Das Instrument, das alle beherrschen, ist die Stimme. Ob im Abendlied zu Beginn des Konzerts oder mit der a-cappella-Bearbeitung der „Engel“ der nicht ganz unumstrittenen Gruppe Rammstein wird deutlich, dass die Schüler einer Chortradition entstammen, die viel Wert auf Stimmbildung legt. Und damit vermittelt die Schule eine wesentliche der oben bereits erwähnten Schlüsselqualifikationen, die in diesem Konzert hörbar umgesetzt wurde. Dabei fehlt auch das nötige Augenzwinkern nicht, wenn in Brahms Ungarischem Tanz Nr. 5 plötzlich zwischendurch zum heiteren Stückeraten moduliert wird oder Tschaikowksis „Tanz der Zuckerfee“ einen Text aus der Feder eines der Mitwirkenden erhält, der in dadaistischer Manier Familienmitglieder, Kinderbuchautoren oder einfach das Alphabet zu erfrischend sinnentleertem „Blablabla“ kombiniert. Dieses Augenzwinkern findet sich übrigens auch in der gekonnten Conference, die durch das Programm lotste.
 Fazit: kein Abgesang auf den alten Leistungskurs, sondern ein Beweis dafür, dass musi(kali)sche Bildung mehr als trockenes Schulwissen vermittelt – nämlich Kreativität, Begeisterungsfähigkeit und Teamgeist. In diesem Sinn haben die Schüler die Reifeprüfung bestanden.

Uta Norpoth

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Aldeglofsheim

Musikalischer „Ausnahmezustand“ am Auersperg-Gymnasium

Rund 200 Schüler des Auersperg-Gymnasiums haben an der „Musischen Woche“ in der Musik Akademie Alteglofsheim teilgenommen. Die Klänge der verschiedenen Chöre (Ltg: Claudia Seibold, Margit Weinberger, Kurt Brunner), des Oberstufenorchesters (Ltg: Matthias Seibold) und der Bigband (Ltg: Christoph Rose) erfüllten von morgens bis abends das gesamte Schloss. Proben des P-Seminars „Konzert“ der Q 11, verschiedene Kammermusikgruppierungen und die Schulband (Ltg: Bernhard Glessinger) füllten etwaige zeitliche oder akustische Lücken. Als besonders bereichernd empfanden die Schüler das Angebot der Stimmbildung in Kleingruppen durch die Gesangspädagogin Barbara Bübl. Der renommierte Jazzchorleiter Stefan Foidl aus Wien erarbeitete mit den Schülern des Oberstufenchors Arrangements von Jazzstandards sowie eigene Kompositionen. Für besonders interessierte Schüler wurden zusätzlich Workshops zu den Themen Vokalimprovisation (Ltg: Stefan Foidl)und Rock- und Popklavier (Ltg: Steffi Rösch) angeboten. Intellektueller Höhepunkt der Woche war zweifelsohne der philosophische Exkurs zum Thema „Was ist Kunst?“ (Ltg: Katharina Martin). Abendliche Tanz- und Schafkopfrunden verhalfen den Teilnehmern dann endgültig zur nötigen Bettschwere. Der Öffentlichkeit präsentiert werden die Ergebnisse der „Musischen Woche“ am 2.März (Konzert P-Seminar, Festsaal Freudenhain) und am 12./13.April (Jahreskonzerte, Rathaussaal).

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Jugend musiziert

Regionalwettbewerb

1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb


Gesang Bettina Bauer (K 13)
Theresa Pilsl (K 13)
Hannah Seidl (Q11)
Veronika Würfl (Q 11)
Blockflötenensemble:  Nikola Steinhardt (9a)
Johanna Trager (9c)
Rebecca Fichtl (9a)
Isabella Scharz (8a)
Zeitgenössische Musik: Antonia Schwarz (Q11)
Katharina Schwarz (9a)
Veronika Seibold (10a)
Klara Wartner (Q12)
Bläserensemble: Verena Lang (Q12)
Sebastian Meindl (Q 12)
Tobias Straub (K14)
Anna Wagner (Q12)
Klara Wartner (Q12)
Streichensemble: Sebastian Schlootz (10a)

Wir gratulieren allen Schülern und Lehrern ganz herzlich!

                   

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Goodbye, my fair ladies and gentlemen
Der letzte LK Musik des Auersperg-Gymnasium verabschiedet sich

Mit einem bezaubernden Konzert verabschiedete sich der letzte Leistungskurs Musik von Freudenhain von ihrer Leiterin Frau Brigitte Glas und der gesamten Schulfamilie. Dieser Abschied mag etwas verfrüht wirken angesichts des „erst“ im März stattfindenden Abiturs, doch dieses Konzert war auch Bestandteil der Facharbeit der LK Schülerin Bettina Bauer. Für sie galt es den Bogen zu spannen zwischen einer Veranstaltung, in denen einzelne Schüler des mit 20 Schülern nicht gerade kleinen Leistungskurses ihr Können als Solisten noch einmal unter Bewies stellen sollten und einer Gemeinschaftsaktion unter dem Motto „My fair Lady – Lassen Sie sich verführen“. Diese Aufgabe ist der 18 jährigen Schülerin ausnahmslos gelungen.
Mit noch völlig zersausten Haaren und Hausschuhen an den Füßen schlurft da zunächst einmal die Requisiteurin (Melanie Lindner) auf die Bühne und ist völlig außer sich, dass das Publikum bereits brav auf seinen Plätzen sitzt. Die Erklärung ist schnell gefunden, der Beginn der Veranstaltung ist auf den Eintrittskarten zu früh angegeben, die Künstler aber noch nicht im Haus. Was nun tun? Das Publikum ist schon da, also muss Abhilfe geschaffen werden, eben mit den Darbietungen des LKs. Was nun als „improvisiertes Vorprogramm“ geboten wurde, konnte sich hören lassen: Eine Reise durch die musikalische Geschichte, vornehmlich mit beeindruckendem Gesang. Kein Wunder, gehen doch aus dem Leistungskurs mit Bettina Bauer und Theresa Pilsl zwei Sopranistinnen hervor, die für ihr junges Alter schon außerordentliche Stimmen besitzen und auch bereits kleinere Gesangsrollen im Stadttheater übernommen haben. Aber auch die dritte im Bunde der Sopranistinnen, Magdalena Haberl, sowie der gesamte Chor des LKs brauchten sich nicht zu verstecken. Die Instrumentalsolisten standen den gesanglichen Darbietungen in nichts nach. Julian Vicari, Stephan Sigl (beide Klavier), Julian Honsberg (Cello), Thomas Plewnia (Geige) und Hanna Ponigl (Fagott) überzeugten mit großer Konzentration und Virtuosität.  Dass bei diesem großen Kurs nicht noch mehr Solisten zu hören waren, lag alleinig daran, dass ein Großteil großzügig darauf verzichtete, ihr Können auch zu beweisen, um nicht den Rahmen der Veranstaltung zu sprengen. Nicht nur darin zeigt sich das starke Gemeinschaftsgefühl, das diesen Kurs auszeichnet. Jeder hilft, wo er kann und unterstützt den anderen, wo es geht. Hier muss Marlene Brunner genannt werden, die nicht nur in diesem Konzert, besonders im zweiten Teil, sondern über die letzten Jahre hinweg, immer wieder Mitschülern als Klavierbegleitung gedient hat.
Nach der Pause, aber nun endlich „My fair lady“. Hier gab es nicht nur Bezauberndes zu hören, sondern auch zu sehen. Mit viel Liebe zum Detail sorgte die Auswahl der Requisiten dafür, sich leicht in die Welt der Eliza Doolittle einfühlen zu können. Sinnvolle Kürzungen ließen den Ablauf der Handlung noch erkennen, dienten aber gekonnt dazu, den Rahmen der Veranstaltung nicht zu sprengen. Alle Darsteller (u.a. Viktor Gerhardinger, Konrad Bahle, Christi Davidean, Lisa Zellner) zeigten große Spielfreude und überzeugten in ihren Rollen und mit ihrem Gesang. Besonders herauszustellen ist aber Christiane Karlstetter, die mit temperamentvoll-engagiertem Spiel und souveräner Stimme eine so bezaubernde Eliza mimte, dass das Publikum am Ende richtig böse sein musste auf Professor Henry Higgins (Thomas Plewnia) ob des Umgangs mit seiner Schülerin.
Die Vorankündigungen hatten nicht zu viel versprochen,  - dieser Abend war bezaubernde Verführung pur.
 Stephanie Holly


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Sonniges Seniorenkonzert bei Schnee- und Graupelschauer

Bilder: Elena Urlbauer, Gesang, Saskia Schröger, Klavier, Unterstufenchor

Das Wetter spielte an diesem Konzertnachmittag verrückt, es schneite, obwohl man im Oktober doch noch eher mit altweiberlichen Sonnenstrahlen rechnet. Aber die Senioren der Stadt ließen es sich nicht nehmen und kamen ins Schloss, um in altbewährter Tradition das eigens für sie organisierte Konzert zu genießen. Die fröhlichen Lieder des Unterstufenchores leiteten das Programm der Solisten ein, das dieses Jahr der unterhaltsamen, eingängigen E-Musik gewidmet war. Klavierstücke von Chopin und von Brahms, gespielt von Judith Veit, Saskia Schröger und Hatti Seidl, wechselten sich mit den Gesangsbeiträgen von Elena Urlbauer (Brahms) und Carmen Hofbauer (Schubert) ab. Auch die anderen solistischen Darbietungen der Leistungskursler Anna Preinfalk (Violoncello), Tobias Straub (Horn) und Christiane Karlstetter (Querflöte) waren von beeindruckendem Niveau. Gekonnte Abrundung erfuhr dieses Konzert durch die Canzonetta von Mendelsohn-Bartholdy dargeboten von dem  Auersperg-Streichquartett (Eva und Anna Preinfalk, Thomas Plewnia, Franziska Seibold) das bereits bei anderen Kulturveranstaltungen in Passau brillierte. Mit diesem kleinen aber feinen Konzert spielten die Schüler ein bisschen Sonnenschein in jedes Zuhörerherz an diesem unüblich kalten Oktobertag. Die Senioren dankten es den Schülern mit großem Applaus.

 

Stephanie Holly


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Elena Urlbauer






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Saskia Schröger



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Unterstufenchor

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Musische Tage in Alteglofsheim2010
Wie alljährlich im März rückten auch dieses Jahr wieder unsere musischen Schülerinnen und Schüler in die Musikakademie nach Alteglofsheim ein, nicht mit Sportgerät und Trainingsanzug, sondern mit Stimmgewalt und Musikinstrument. Weit gefehlt, wer glaubte, die Musen übten in dem Schloss, das der Reichsgraf von Königsfeld zu einem der prachtvollsten Adelssitze des Spätbarock in Altbayern ausgebaut hatte, die reine Muße. Nein- dort wurde mit höchster Konzentration und intensivstem Arbeitseinsatz eine Woche lang musiziert, um für das Jahreskonzert im Rathaussaal am 24. und 25. März bestens vorbereitet zu sein. Vorab aber beschenkten sich die Musizierenden am Ende der Woche erst einmal selbst mit einem über dreistündiges, anspruchsvolles Programm.
Das Oberstufenorchester unter der Leitung von Matthias Seibold probte mit genauso großer Hingabe Haydns Cellokonzert, wie es sich danach auch auf den Fluch der Karibik stürzte.

Auch die Bigband unter Christoph Rose spielte, solange der Ansatz hielt. Über 100 Schülerinnen und Schüler sangen unter der Leitung von Claudia Seibold im Oberstufenchor Werke von Heinrich VIII. bis Eric Whitacre. Ein besonderer Glanzpunkt an diesem Probenabschlussabend waren die „Freudenhain Bad Guys“ der 10. Klassen, unter ihrem Leiter Kurt Brunner, die ein sorgfältig gewähltes Programm präsentierten, das den Bogen von der Ars Nova bis zur Moderne spannte.
Damit die Stimmen der jungen SängerInnen zu vollendetem  Klang gelangten, konnten sie sich in Einzelstimmbildung bei Stimmbildnerin Barbara Bübl „trainieren“ lassen.
Da die einzelnen Kurskonzerte auch vor der Tür standen, absolvierten viele unserer Musen ein straffes Probenprogramm von früh bis spät abends. Doch bei all dieser intensiven und hervorragenden Probenarbeit vermittelten alle Beteiligten, wie viel Freude sie beim gemeinsamen Singen, Musizieren und Schauspielen erleben.
So blieb insgesamt für Alle wenig Muße - wenigstens  nicht im üblichen Sinne, doch vielleicht in ihrem ursprünglichsten als eine Zeit, die sicher Lehrer wie Schüler beglückend und erfüllt erlebt haben - auch für mich in meiner Eigenschaft als Nachtwächterin.

Monika Fecher




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Staffellauf am Freudenhain

Die Leistungskurse Musik der Jahrgangsstufen 12 und 13 sowie die P-Seminaristen der Q11 boten ein unterhaltsames Programm in drei Konzerten

 

Bilder LK 12

Konzertmäßig wurde in den letzten beiden Wochen am Auersperg-Gymnasium einiges geboten. In drei Konzerten, die in ihrer Gestaltung nicht unterschiedlicher sein konnten, zeigten die Schüler der Jahrgangsstufen 11, 12 und 13 ihr musikalisches Können.

Einen äußerst humorvollen und geistreichen Auftakt bot der LK 12 unter der Leitung von Brigitte Glas. Mit einem eigens für Musiker erstellten Programmvorschlag präsentierte „Freudenhain TV“ „Musik auf sechs verschiedenen Kanälen“. Auf diese Weise wurde dem Publikum ein kurzweiliges Programm angeboten, bei dem U-Musikstücke wie ein gesungener Can Can oder das Duett „Mausi“ aus „Viktoria und ihr Husar“ den bravourös und meisterlich gespielten „E-Musikstücken“  (u.a. von Eva Preinfalk, Theresa Pilsl und Thomas Plewnia) einen gelungenen Rahmen gaben. Wer sich bei diesen musikalischen Highlights wider Erwarten langweilte oder ein bisschen Eigentätigkeit brauchte, der dufte sich an einem Kreuzworträtsel und einem Sudoku, abgedruckt auf dem (Fernseh)-Programmheft erproben.

Die nächste Etappe dieses Staffellaufs absolvierten 14 Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Musik der Q11 unter der Leitung von Bernhard Glessinger. Da im G8 die Leistungskurse abgeschafft sind, besteht für musisch interessierte Schüler die Möglichkeit im Rahmen eines P-Seminars, ihre musischen Fähigkeiten zu verbessern und unter Beweis zu stellen. Unter dem Titel „Musolution“ - eine anglisierte Verschmelzung der Begriffe Musik und Evolution – bot dieses Seminar dem musikwissenschaftlichem eher unbeflecktem Hörer, eine Kurzreise samt Unterweisung durch die Musikepochen von der Renaissance (Thomas Morleys Madrigal „April is in my mistress face“) bis zur heutigen Moderne (The baseballs, „Umbrella“). Auch berühmte Musikstücke wie der „Sommer“ aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ (Franziska Seibold) und dem „Türkischen Marsch“ von Mozart (Aneas Meier und Maxi Lindmeier) durften an diesem Abend nicht fehlen. Durch das Programm führte charmant und witzig das Moderatorenpaar Magdalena Murr und Hubertus Kerscher, die, entsprechend der Zeiten, die durchlaufen wurden, dreimal ihre Garderobe wechseln mussten.

Der Endspurt war den „alten Hasen“, den Schülern des Musikleistungskurses der K13 vorbehalten. Mit schlichter, dezenter Eleganz gestalteten sie ihr letztes Konzert am Freudenhain und beeindruckten mit ihren musikalischen Darbietungen auf höchstem Niveau. Da viele der Schülerinnen und Schüler in diesem Kurs Gesang als Hauptfach gewählt hatten, war der erste Teils des Abends hauptsächlich Arien und Duetten gestundet. Dabei boten nicht nur das reizende Papagena/Papageno-Paar Carmen Hofbauer und Benedikt Plankl einen Beweis ihres gesanglichen Könnens. Beeindruckend aber waren auch die instrumentalen Darbietungen der Bläser (Verena Dichtl, Saxophon und Tobias Straub, Horn), der Pianisten (Anna und Viktoria Targoni) sowie der Cellistin (Anna Preinfalk). War der erste Teil des Konzerts eher verhalten und ernst gestaltet, um der Trauer über das baldige Ende der Schulzeit zum Ausdruck zu bringen, so stand der zweite ganz unter der Freude, zwei Jahre lang erfolgreich miteinander musiziert zu haben; Zwei Jahre Leistungskurs Musik schmieden zusammen und sie bieten jedem einzelnen auch die Möglichkeit sich musikalisch in einem Maße weiter zu entwickeln, was leider kein P-Seminar wird bieten können.

Abschließend bleibt zu sagen, dass alle drei Konzerte sich nicht zu verstecken brauchten. Die Schüler bewiesen bei allen drei Veranstaltungen hervorragende musikalische und unterhaltende Leistungen. Den Zieldurchlauf dieser Konzertstaffel werden alle Schüler gemeinsam absolvieren: Am 24. und 25. März jeweils um 19.00 Uhr findet das Jahreskonzert von Freudenhain statt.

Stephanie Holly

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