Partnerschule in Uganda

 
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Oktober 2011

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Liebe  Lehrer, Eltern und Schüler,
mit gemeinsamer Anstrengung und mit Hilfe der Spende des Vereins „Sternstunden“ konnte in den letzten Monaten der Schlafsaal für die Mädchen unserer Partnerschule in Bethlehem fertiggestellt werden. Viele Schülerinnen haben einen sehr weiten Schulweg und können nun vor allem während des Prüfungsjahres in der S4 am Schulort  lernen und übernachten. Das Gymnasium Neubiberg, das mit uns zusammenarbeitet und auch ein preisgekröntes P-Seminar zum Thema „Uganda“  durchgeführt hat,  wir das Gebäude mit Betten ausstatten, so dass bald die Einweihung gefeiert werden kann. Besonders schwierig gestaltete sich der Brunnenbau, weil die wasserführende Schicht tiefer als erwartet  und erst nach mehreren vergeblichen Versuchen konstant sauberes Wasser zu entnehmen war. Nun wird mit einer Elektropumpe das Wasser in einen  großen Tank gepumpt, der noch höher gestellt wird, um entsprechenden Druck zu gewinnen. Die neuen Bilder zeigen den Schlafsaal und die Wasserversorgung. Damit konnten wir einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge und zur Verbesserung der Bildungschancen leisten.
Allen, die uns dabei geholfen haben, ein herzlicher Dank verbunden mit der Bitte, das Interesse unserer  Schüler an den Lebenswelten in Afrika weiterhin wachzuhalten
Ihr Hannes Schober




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Sternstunden unterstützt Freudenhainer Partnerschule in Uganda

Wasserstelle  Schlafsaal  

Der Verein  Sternstunden e.V. unterstützt das Partnerschulprojekt des Auersperg-Gymnasiums in Uganda mit 10000 Euro. Mit Hilfe unseres Schulvereins Ugandahilfe Freudenhain werden für die St.Sebastian Secondary School  in Bethlehem/Uganda ein Brunnen zur Versorgung mit sauberem Trinkwasser und ein Schlafsaal für Mädchen gebaut. Zudem wird im gleichen Gebäude eine Krankenstation eingerichtet, in der die Schüler kostenlos betreut werden sollen. Die Bilder verdeutlichen, wie derzeit das Trinkwasser geschöpft wird und die Unterbringung in einem Schlafraum.







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Liebe Mitglieder und Freunde unseres Vereins „Ugandahilfe Freudenhain“!

Bilder aus Bethlehem

Wenn auch in den letzten Monaten einige Probleme unsere Arbeit überschattet haben, so dürfen wir nicht übersehen, dass es uns in wenigen Jahren gelungen ist, für viele Kinder in einem weiten Umkreis von Luvule eine Perspektive zu schaffen, in eine weiterführende Schule gehen zu können. Es liegt nun an den Besitzern dieser Schule, diese Möglichkeiten wirklich den Schülern zu bieten, die die Fähigkeiten dafür haben, und nicht nur denen, aus denen sich ein Gewinn erwirtschaften lässt. Da wir derzeit weiterhin besonders geeignete Schüler fördern, werden wir die Entwicklung vor Ort genau beobachten. Es war auch unter den ursprünglich beschriebenen Besitzverhältnissen unsere Absicht, nur das zu fördern, was sinnvoll ist und Zukunft verspricht. Das heißt vor allem, dass die Ausbildung dem Arbeitsmarkt entsprechen muss. Begabte Schüler können nun in Luvule einen mittleren Schulabschluss machen, was ohne unser Engagement nicht möglich gewesen wäre. Auch werden in der Krankenstation täglich viele Kinder der Primary und der Secondary School behandelt.
In einer erfreulich lebhaften und konstruktiven Mitgliederversammlung haben die zahlreichen Teilnehmer befürwortet, nun nach genauer Überprüfung der Voraussetzungen und der Besitzverhältnisse ein neues Projekt zu starten. Wir haben dafür kurz die San Sebastian Secondary School in Bethlehem/Uganda vorgestellt und viel Zustimmung bei den Mitgliedern gefunden. Dieses Projekt wurde dann am 22.7.2010 per Beschluss durch die Vorstandschaft einstimmig abgesegnet. Kennengelernt haben wir die Schule über Fr. Joseph Ssembatya, der auch einmal Kaplan in Luvule war und heute Koordinator für den Aufbau einer katholischen Universität in Masaka ist. Bethlehem ist sein Heimatort und liegt im Rakai, eine der ärmsten und trockensten Regionen in Ostafrika. Nächste größere Stadt ist Kyotera, etwa 15 Kilometer von Bethlehem entfernt.
 Die Aidsrate ist in diesem Bezirk besonders hoch, so dass es eine Vielzahl von Waisen- und Halbwaisenkindern gibt. Die Menschen leben fast ausschließlich als Selbstversorger von der Landwirtschaft. Von Kampala aus fährt man etwa vier Stunden mit dem Auto. Die Pfarrei Bethlehem umfasst 24 Unterpfarreien mit 13 Primarschulen. Die San Sebastian School ist die einzige weiterführende Schule der Pfarrei und steht auf Kirchengrund. Sie ist eine Diözesanschule unter der Verwaltung der Pfarrei Bethlehem. San Sebastian ist staatlich anerkannt und besitzt die Zulassung als Prüfungscenter. Die Schule ist vierzügig und wird derzeit von 197 Mädchen und 148 Jungen besucht. Ein kleines Internatsgebäude besonders für die Schüler der S4 ist angegliedert. Schulgebühren und Lehrergehälter werden staatlich bezuschusst. Auffällig ist, dass sowohl die Schülerzahl als auch die Leistungen in den höheren Jahrgangsstufen deutlich abfallen. Der Schulleiter Mr.Dennis Nkalubo begründet dies mit der zunehmenden Verarmung der Bevölkerung, die sich die Schulgebühren nicht mehr leisten kann, mit der schlechten Ausstattung der Schule mit Unterrichtsmaterial und Lehrern und mit fehlenden Internatsplätzen für Schüler, die von weit her kommen. Die meisten Lehrer sind nur in Teilzeit beschäftigt und unterrichten auch an anderen Schulen.
Schulgebühren oder Internatskosten sind zusammen mit den Kosten für Schulmaterialien und eine Schuluniform von den Eltern oder Verwandten angesichts der Kinderzahl und des monatlichen Durchschnittseinkommens oft nur unter größten Anstrengungen aufzubringen.
Unser Ziel sollte sein, besonders geeignete Schüler zu unterstützen und für eine bessere Ausstattung der Schule zu sorgen. Vielleicht ist es auch möglich wie in Luvule für die Schüler eine kleine Krankenstation aufzubauen.
Hannes Schober










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Bericht von der Reise nach Luvule im Februar/März 2010


Liebe Vereinsmitglieder, Förderer und Freunde,

unsere letzte Reise nach Luvule im Februar und März  2010 brachte uns viele neue Eindrücke und Erkenntnisse, die man nur bekommen kann, wenn man längere Zeit mit den Menschen vor Ort zusammenlebt  und sich einzubringen versucht. Bis auf wenige Tage arbeitete meine Frau in der Krankenstation und ich gab Deutschkurse in der Secondary School.
In der Krankenstation werden täglich zwischen 15 und 50 Kinder behandelt, je nachdem ob Malariasaison ist oder Durchfälle und Erkältungen das Krankenbild bestimmen. In der Mehrzahl sind es Kinder aus der Primary School, die neben der Behandlung auch dankbar für jede Geste der Zuwendung sind. Zudem konnten  wir mit einer zweckgebundenen Spende etwa 50 Kinder zum Zahnarzt schicken, wobei das Ziehen  der Zähne meist die nachhaltigere und auch billigere Behandlungsmethode darstellt. Ein lebensgefährlich erkranktes Mädchen konnte  erfolgreich in einer privaten Klinik operiert werden.
Große Sorge bereitete uns auch die verschleppte Malariaerkrankung des besten Schülers der Secondary, der auch von einem Mitglied unseres Vereins unterstützt wird. Bei unserer Ankunft wussten weder Schulleiter noch Pfarrer John Mayiga  warum sich Patrick nach den Ferien noch nicht zurückgemeldet hatte. Erst ein Besuch bei ihm zu Hause im Busch verdeutlichte uns die schwere Erkrankung des Jungen, den wir sofort ins Krankenhaus brachten. Wir hätten uns etwas mehr Fürsorge für das „Aushängeschild“ der Schule erwartet, das ohne ärztliche Soforthilfe vermutlich heute nicht mehr am Leben wäre.
Insgesamt ist die Krankenstation wohl das nachhaltigste und wirkungsvollste Projekt in Luvule, auch wenn sie räumlich sehr beengt ist und die Medikamente immer teurer werden. Ein besonderes Lob gilt Schwester Sarah, die hier mit großem Sachverstand und viel Einfühlungsvermögen täglich viel Gutes bewirkt.
Obwohl viele Schüler durch unsere Aktion nun unter dem Moskitonetz schlafen, sind die Malariaerkrankungen kaum zurückgegangen. Die verbesserte Stromversorgung hat die mögliche Lernzeit in die Nacht hinein verlängert und die Anophelesmücke findet nun sehr leicht ihre Opfer – eine Erkenntnis, die zeigt, wie Hilfe sich ins Gegenteil verkehren kann.
Die baulichen Maßnahmen für die Secondary sind nun weitgehend abgeschlossen. Sie ist in der Pfarrei Luvule die einzige weiterführende Schule. Für  die Zukunft der Schule ist es zwar notwendig, dass bestimmte Schülerzahlen erreicht werden, andrerseits sind aber die Schulgebühren so hoch, dass sie für Einheimische kaum erschwinglich sind. Die Übernahme von Schulgebühren durch unseren Verein hat aber nur Sinn, wenn sie den Schülern zu Gute kommt, die leistungsmäßig eine echte Perspektive haben.  Da der Arbeitsmarkt in der weiteren Region sehr unterentwickelt ist, bieten sich für besser Ausgebildete kaum Chancen. Und der Weg in die Hochschule, der nur den Besten offensteht, ist steinig und vor allem sehr kostenintensiv. Am Ende sind auch hier die Perspektiven im Land nicht günstig. Kurz: Alles was an Ausbildung über die Primary hinausgeht, muss wohl überlegt sein, damit die weiterführende Schule nicht zur „Bewahranstalt für Ratlose“ wird und am Ende nur Enttäuschungen entstehen, was ja auch ein wenig unser Problem in Deutschland ist.
Reichliche Erfahrungen konnte ich bei meinen Deutschkursen in der Secondary sammeln. Während sich zu Beginn 120 Schüler einfanden, waren es in den letzten Stunden etwa  20 bis 30, die den Schwierigkeiten der deutschen Sprache trotzten und genügend Motivation gegen die Müdigkeit an heißen Nachmittagen aufbrachten.  So glaubt man in Uganda und seit einiger Zeit leider auch in Deutschland den Lernerfolg   zu verbessern, indem man den Schultag verlängert, was gegen alle Erfahrungen spricht. Und trotz der zeitlichen Streckung kommen wie in Deutschland auch in Afrika die musischen und sportlichen Aktivitäten zu kurz. Was einem deutschen Lehrer in Afrika natürlich fehlt, ist die technische Ausrüstung in den Klassenzimmern. Hier ist der Lehrer in jeder Stunde im Dauereinsatz und viel schauspielerisches  Können ist notwendig, um die großen Klassen zu fesseln und bei Laune zu halten. Umso schneller bemerkt man, wie wichtig die personale Vermittlung und die anteilnehmende Zuwendung für die Kinder ist.  
Eine unerwartete Erfahrung war für mich auch, dass in meinen Stunden in Luvule besonders die Jungen engagiert waren und große Lernfortschritte machten, während die Mädchen oft sehr müde waren und wenig Durchhaltewillen aufbrachten. Wenn es aber um die abendliche Reinigung der Klassenzimmer ging, waren die Männer schnell verschwunden.
So häufig man in Uganda den Satz hört „Education is your birthright“, genau so oft wird dieses Recht mit Füßen getreten und den Ärmsten Schulgebühren auferlegt, die einen Akt der Ausbeutung darstellen. Umso mehr gilt unser Dank allen Freunden und Spendern im Namen der Kinder, die dadurch die Möglichkeit eines Schulbesuchs und eine kostenlose medizinische Versorgung bekommen.
Hannes Schober
 







Hannes Schober

















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Bericht von der Jahreshauptversammlung

Liebe Mitglieder und Freunde unseres Vereins Ugandahilfe Freudenhain,

bei der letzten Jahreshauptversammlung des Vereins wurde nach dem exakten Kassenbericht durch Herrn Kamper der alte Vorstand entlastet und einstimmig wiedergewählt. Als neue Beisitzer wurden Frau Salbert für die Elternschaft und Josef Maier als ehemaliger Schüler bestimmt.

Nach den jüngsten Kontakten mit Pfarrer John Mayiga  in Luvule möchte ich mich  im Namen aller Lehrer und Schüler bei allen nochmals ganz herzlich bedanken, die uns  durch Ihre Spenden geholfen haben, dass für viele Kinder die schulische Ausbildung und das tägliche Überleben wieder für eine Zeit  gesichert ist. Der Bau der neuen Schulküche und des Speisesaals ermöglicht es, dass die Kinder nun auch in der Regenzeit  im Trockenen ihre tägliche warme Mahlzeit einnehmen können, deren  Zubereitung auch nur durch Spendengelder möglich ist. Für viele ist dies die einzige Mahlzeit am Tag. Einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung leistet auch der „Mary Award“, ein Preis für die Jahrgangsbesten – angelehnt an den „Maria-Ward-Preis“ der Schulstiftung. Mit diesem Preis können die besten Schüler bereits wieder ihr Schulgeld für das nächste Schuljahr bezahlen.

 Mehr als ausgelastet ist auch Schwester Sarah, die mit unserer Hilfe die Krankenstation für die Schüler betreut. Mit dem bereits begonnen Bau der Klassenzimmer für die S4 und S5 wird auch die Krankenstation erweitert und direkt in das Schulgebäude integriert werden, was den Kindern weite Wege erspart.  Wie wichtig diese Krankenstation ist, hat sich gerade in diesem Jahr wieder gezeigt, in dem es besonders viele Malariafälle gegeben hat und es zu  erheblichen  Engpässen  in der Versorgung mit Medikamenten kam. Hier konnten wir kurzfristig mit der Anschaffung von 250 Moskitonetzen helfen. Es wäre schön, wenn wir allen unseren Kindern für zuhause solche Netze  mitgeben könnten – vielleicht eine Weihnachtsaufgabe für einzelne Klassen. Ein Netz kostet 5 Euro und trägt wesentlich dazu bei, die Erkrankungsfälle zu senken. Große Probleme gab es auch immer wieder sowohl mit der Schülerbeförderung als auch mit der Bezahlung der Lehrergehälter – ein Lehrer  verdient im Monat etwa 140 Euro. Mit dem Ankauf eines „Schooltrucks“ hoffen wir beide Aufgaben lösen zu können. Der Truck wird – wenn er nicht für die Schule gebraucht wird – durch Pfarrer Mayiga vermietet. Aus diesen Einnahmen können zum Teil die Lehrergehälter mitfinanziert werden. Die Vermietung läuft recht gut.

 Besonders wichtig wird es sein, dass wir für unsere Kinder langfristig Verantwortung übernehmen und sie dorthin führen, wo es für sie echte Berufs- und Überlebenschancen gibt.  Auch in einer für uns nicht immer leichten wirtschaftlichen Lage sollten wir immer daran denken, dass es für die Kinder unserer Partnerschule um die einfachsten Bedürfnisse und oft ums Überleben für den nächsten Tag  geht. Auch sollten wir den Gedanken der Partnerschaft noch mehr in den Mittelpunkt stellen. Partner fragen nach den Lebensverhältnissen des anderen, Partner verstehen sich in ihrer Abhängigkeit und Partner lernen voneinander. Gerade für zukünftige Akademiker  wird es von ganz besonderer Bedeutung sein, was sie  von anderen Kulturen wissen und ob sie die globalen Zusammenhänge erkennen. So wichtig es ist, Notlagen vor Ort zu erkennen – genauso wichtig ist der Blick über den Tellerrand  und zu erkennen, dass es weltweit sehr unterschiedliche Dimensionen von Armut  gibt. Interkulturelles  Lernen sollte uns in Zukunft ein Leben lang begleiten. Umso erfreulicher ist es, dass ehemalige Schüler unserer Schule am 11. Und 12. Dezember auf dem Passauer Christkindlmarkt für unser Schulprojekt Glühwein und Lebkuchen verkaufen werden. Vielen Dank allen, die uns weiterhin unterstützen.                        

H.Schober

























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Unsere Weihnachtsaktionen – ein voller Erfolg

Liebe Freunde unseres Schulprojekts in Uganda,

unsere Weihnachtsaktionen waren dank der Mithilfe vieler ein voller Erfolg und haben einen Betrag von etwa 5000 Euro erbracht, angefangen vom Bazar der Schüler beim Elternsprechabend, über den Stand beim Christkindlmarkt bis zum Weihnachtskonzert in St.Peter. Das genaue Ergebnis wird Herr Kamper noch mitteilen. Allen Schülern, Eltern, Lehrern und Freunden und ganz besonders den Ehemaligen, die uns so unterstützt haben, im  Namen von Pfarrer John Mayiga und allen Kindern in Luvule ein großes  Dankeschön. In wenigen Wochen werden wir wieder in Afrika sein und von den Fortschritten beim Bau der neuen Klassenzimmer und der Krankenstation berichten können. Die Spendengelder kommen ausschließlich unserem Schulprojekt zugute.

Allen ein erfolgreiches, glückliches neues Jahr 2010!

Hannes Schober



Bilder vom Weihnachtsbasar
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Verleihung des Mary Award

Verleihung des Mary Award an die Jahrgangsbesten der S1 bis S3
Die Schüler können mit dem Preisgeld  ihr Schulgeld für das nächste Trimester zahlen.







Der Rohbau für die S5 und S6 sowie ein Lehrerzimmer und eine neue Krankenstation





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Ziele des Vereins „Ugandahilfe-Freudenhain“

 
Seit mehreren Jahren pflegt das Auersperg-Gymnasium Passau-Freudenhain der Maria-Ward-Schulstiftung auf Anregung von Schülereltern den Kontakt mit der Kasaala-Primary-School in Luvule, einem kleinen Ort in der Diözese Masaka am Viktoriasee. Hier hat Pfarrer John Mayiga ein Zentrum für über 800 Schüler geschaffen, das für viele Kinder zu einer zweiten Heimat geworden ist. Seit 2007 gibt es nun eine weiterführende Schule, die Kizza-Memorial Senior Secondary Vocational School, für die das Auersperg-Gymnasium mit dem Verein „Ugandahilfe Freudenhain“ die Patenschaft übernommen hat. In einer Sekundarstufe soll den Kindern, deren besondere Förderung sinnvoll und erfolgversprechend ist, die Möglichkeit zur Berufsausbildung oder sogar eines Studiums geboten werden.
Mit Hilfe des Vereins wurden bisher ein Klassengebäude mit vier Klassenzimmern, eine Bibliothek und ein Küchentrakt mit Speisesaal eingerichtet. Zudem sichert der Verein eine medizinische Grundversorgung für alle Schüler in einer eigenen Krankenstation sowie eine warme Mittagsmahlzeit pro Tag.
Ein wichtiges Ziel des Vereins ist es, jungen Menschen zu verdeutlichen, dass es nicht nur darum geht, kurzfristig Geld zu sammeln und immer wieder auf unterschiedliche Projekte zu verteilen, sondern dass Hilfe auch von Verantwortung für die Nachhaltigkeit geprägt sein muss. Dazu ist es notwendig, gemeinsam mit unserem Partner in Uganda in die Zukunft zu schauen und dafür Sorge zu tragen, dass die Schüler in Afrika eine Ausbildung erhalten, auf deren Grundlage sie auch einen Arbeitsplatz finden. Das Ende der Schulzeit muss zum Einstieg ins Berufsleben werden. Da es sicher nur wenige schaffen werden ein Studium aufnehmen zu können, wird der Bau einer Gewerbeschule unabdingbar sein. Um dies schultern zu können, werden weitere Partner notwendig sein. Zugleich soll ein Fond gegründet werden, aus dem besonders leistungsfähige Schüler ein auf jeweils ein Jahr begrenztes Stipendium erhalten, das bei Erfolg verlängert werden kann. Neben diesem langfristigen Vorhaben gilt es aber auch immer wieder auftretende kurzfristige Engpässe zu überwinden. So sind im Jahre 2008 die Lebensmittelpreise in Uganda so stark gestiegen, dass die Schüler am Ende des Schuljahres nicht mehr ausreichend versorgt und auch die Lehrergehälter nicht mehr gezahlt werden konnten. Um noch unabhängiger zu werden und ein weiteres Standbein für zukünftige Einnahmen zu haben, bemüht sich der Verein derzeit auf Rat von Fr. Mayiga um die Finanzierung eines sog. „Schooltrucks“, der sowohl für Fahrten für die Schule als auch zur Vermietung eingesetzt werden kann.
 
Für Ideen und Anregungen sind wir jederzeit dankbar.
 Verein Ugandahilfe Freudenhain e. V.
Spendenkonto:
Ligabank Passau
Kontonummer: 4 33 77 00
BLZ: 750 903 00

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Truck

Der neue "Schooltruck" (Februar 2009)


Mit einer freudigen Überraschung konnte am 14.Februar 2009 in Luvule das neue Schuljahr begonnen werden. Aus den Spendengeldern unserer Weihnachtsaktionen konnte ein „Schooltruck“ finanziert werden, der nicht nur – wie in Afrika üblich – als Schulbus Verwendung findet, sondern auch für Transporte aller Art vermietet wird. So hoffen wir zusammen mit Fr. John die Lehrergehälter aus den Mieteinnahmen sichern zu können. Gleichzeitig wurde auch das Küchengebäude mit anschließendem Speisesaal fertig gestellt, eine weitere große Attraktion. Jetzt können die Schüler auch in der Regenzeit ihr Mittagessen im Trockenen einnehmen. Noch fehlen zwei Klassenzimmer, aber auch dies werden wir gemeinsam schaffen. Dann wollen wir mit einem Stipendienfond vor allem die Schüler unterstützen, die sich in besonderer Weise um ihr Weiterkommen und um die Schule bemühen und deren Talente erfolgversprechend sind.




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