Partnerschule in Uganda
- Informationen aus Bethlehem im Oktober 2011
- Sternstunden unterstützt Freudenhainer Partnerschule in Uganda
- Bilder vom Weihnachtsbasar 2010
- Vorstellung der neuen Partnerschule in Bethlehem/Uganda
- Reisebericht März 2010
- Erfolg der Weihnachtsaktion 2009
- Bilder November 2009
- Bericht von der Jahreshauptversammlung
- Der neue "Schooltruck" (Februar 2009)
- Der Verein "Ugandahilfe Freudenhain"
nach oben
Oktober 2011

Liebe Lehrer, Eltern und Schüler,
mit gemeinsamer Anstrengung und mit Hilfe der Spende des Vereins „Sternstunden“ konnte in den letzten Monaten der Schlafsaal für die Mädchen unserer Partnerschule in Bethlehem fertiggestellt werden. Viele Schülerinnen haben einen sehr weiten Schulweg und können nun vor allem während des Prüfungsjahres in der S4 am Schulort lernen und übernachten. Das Gymnasium Neubiberg, das mit uns zusammenarbeitet und auch ein preisgekröntes P-Seminar zum Thema „Uganda“ durchgeführt hat, wir das Gebäude mit Betten ausstatten, so dass bald die Einweihung gefeiert werden kann. Besonders schwierig gestaltete sich der Brunnenbau, weil die wasserführende Schicht tiefer als erwartet und erst nach mehreren vergeblichen Versuchen konstant sauberes Wasser zu entnehmen war. Nun wird mit einer Elektropumpe das Wasser in einen großen Tank gepumpt, der noch höher gestellt wird, um entsprechenden Druck zu gewinnen. Die neuen Bilder zeigen den Schlafsaal und die Wasserversorgung. Damit konnten wir einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge und zur Verbesserung der Bildungschancen leisten.
Allen, die uns dabei geholfen haben, ein herzlicher Dank verbunden mit der Bitte, das Interesse unserer Schüler an den Lebenswelten in Afrika weiterhin wachzuhalten
Ihr Hannes Schober
nach oben
Sternstunden unterstützt Freudenhainer Partnerschule in Uganda
nach oben
Liebe Mitglieder und Freunde unseres Vereins „Ugandahilfe Freudenhain“!
Bilder aus Bethlehem
Wenn auch in den letzten Monaten einige Probleme unsere Arbeit überschattet haben, so dürfen wir nicht übersehen, dass es uns in wenigen Jahren gelungen ist, für viele Kinder in einem weiten Umkreis von Luvule eine Perspektive zu schaffen, in eine weiterführende Schule gehen zu können. Es liegt nun an den Besitzern dieser Schule, diese Möglichkeiten wirklich den Schülern zu bieten, die die Fähigkeiten dafür haben, und nicht nur denen, aus denen sich ein Gewinn erwirtschaften lässt. Da wir derzeit weiterhin besonders geeignete Schüler fördern, werden wir die Entwicklung vor Ort genau beobachten. Es war auch unter den ursprünglich beschriebenen Besitzverhältnissen unsere Absicht, nur das zu fördern, was sinnvoll ist und Zukunft verspricht. Das heißt vor allem, dass die Ausbildung dem Arbeitsmarkt entsprechen muss. Begabte Schüler können nun in Luvule einen mittleren Schulabschluss machen, was ohne unser Engagement nicht möglich gewesen wäre. Auch werden in der Krankenstation täglich viele Kinder der Primary und der Secondary School behandelt.
In einer erfreulich lebhaften und konstruktiven Mitgliederversammlung haben die zahlreichen Teilnehmer befürwortet, nun nach genauer Überprüfung der Voraussetzungen und der Besitzverhältnisse ein neues Projekt zu starten. Wir haben dafür kurz die San Sebastian Secondary School in Bethlehem/Uganda vorgestellt und viel Zustimmung bei den Mitgliedern gefunden. Dieses Projekt wurde dann am 22.7.2010 per Beschluss durch die Vorstandschaft einstimmig abgesegnet. Kennengelernt haben wir die Schule über Fr. Joseph Ssembatya, der auch einmal Kaplan in Luvule war und heute Koordinator für den Aufbau einer katholischen Universität in Masaka ist. Bethlehem ist sein Heimatort und liegt im Rakai, eine der ärmsten und trockensten Regionen in Ostafrika. Nächste größere Stadt ist Kyotera, etwa 15 Kilometer von Bethlehem entfernt.
Die Aidsrate ist in diesem Bezirk besonders hoch, so dass es eine Vielzahl von Waisen- und Halbwaisenkindern gibt. Die Menschen leben fast ausschließlich als Selbstversorger von der Landwirtschaft. Von Kampala aus fährt man etwa vier Stunden mit dem Auto. Die Pfarrei Bethlehem umfasst 24 Unterpfarreien mit 13 Primarschulen. Die San Sebastian School ist die einzige weiterführende Schule der Pfarrei und steht auf Kirchengrund. Sie ist eine Diözesanschule unter der Verwaltung der Pfarrei Bethlehem. San Sebastian ist staatlich anerkannt und besitzt die Zulassung als Prüfungscenter. Die Schule ist vierzügig und wird derzeit von 197 Mädchen und 148 Jungen besucht. Ein kleines Internatsgebäude besonders für die Schüler der S4 ist angegliedert. Schulgebühren und Lehrergehälter werden staatlich bezuschusst. Auffällig ist, dass sowohl die Schülerzahl als auch die Leistungen in den höheren Jahrgangsstufen deutlich abfallen. Der Schulleiter Mr.Dennis Nkalubo begründet dies mit der zunehmenden Verarmung der Bevölkerung, die sich die Schulgebühren nicht mehr leisten kann, mit der schlechten Ausstattung der Schule mit Unterrichtsmaterial und Lehrern und mit fehlenden Internatsplätzen für Schüler, die von weit her kommen. Die meisten Lehrer sind nur in Teilzeit beschäftigt und unterrichten auch an anderen Schulen.
Schulgebühren oder Internatskosten sind zusammen mit den Kosten für Schulmaterialien und eine Schuluniform von den Eltern oder Verwandten angesichts der Kinderzahl und des monatlichen Durchschnittseinkommens oft nur unter größten Anstrengungen aufzubringen.
Unser Ziel sollte sein, besonders geeignete Schüler zu unterstützen und für eine bessere Ausstattung der Schule zu sorgen. Vielleicht ist es auch möglich wie in Luvule für die Schüler eine kleine Krankenstation aufzubauen.
Hannes Schober
nach oben
Bericht von der Reise nach Luvule im Februar/März 2010
Liebe Vereinsmitglieder, Förderer und Freunde,
unsere letzte Reise nach Luvule im Februar und März 2010 brachte uns viele neue Eindrücke und Erkenntnisse, die man nur bekommen kann, wenn man längere Zeit mit den Menschen vor Ort zusammenlebt und sich einzubringen versucht. Bis auf wenige Tage arbeitete meine Frau in der Krankenstation und ich gab Deutschkurse in der Secondary School.
In der Krankenstation werden täglich zwischen 15 und 50 Kinder behandelt, je nachdem ob Malariasaison ist oder Durchfälle und Erkältungen das Krankenbild bestimmen. In der Mehrzahl sind es Kinder aus der Primary School, die neben der Behandlung auch dankbar für jede Geste der Zuwendung sind. Zudem konnten wir mit einer zweckgebundenen Spende etwa 50 Kinder zum Zahnarzt schicken,
wobei das Ziehen
der Zähne meist die nachhaltigere und auch
billigere Behandlungsmethode darstellt. Ein lebensgefährlich
erkranktes
Mädchen
konnte erfolgreich in einer privaten
Klinik operiert werden.
Große Sorge bereitete uns auch die verschleppte Malariaerkrankung des besten Schülers der Secondary, der auch von einem Mitglied unseres Vereins unterstützt wird. Bei unserer Ankunft wussten weder Schulleiter noch Pfarrer John Mayiga warum sich Patrick nach den Ferien noch nicht zurückgemeldet hatte. Erst ein Besuch bei ihm zu Hause im Busch verdeutlichte uns die schwere Erkrankung des Jungen, den wir sofort ins Krankenhaus brachten. Wir hätten uns etwas mehr Fürsorge für das „Aushängeschild“ der Schule erwartet, das ohne ärztliche Soforthilfe vermutlich heute nicht mehr am Leben wäre.
Insgesamt ist die Krankenstation wohl das nachhaltigste und wirkungsvollste Projekt in Luvule, auch wenn sie räumlich sehr beengt ist und die Medikamente immer teurer werden. Ein besonderes Lob gilt Schwester Sarah, die hier mit großem Sachverstand und viel Einfühlungsvermögen täglich viel Gutes bewirkt.
Obwohl viele Schüler durch unsere Aktion nun unter dem Moskitonetz schlafen, sind die Malariaerkrankungen kaum zurückgegangen. Die verbesserte Stromversorgung hat die mögliche Lernzeit in die Nacht hinein verlängert und die Anophelesmücke findet nun sehr leicht ihre Opfer – eine Erkenntnis, die zeigt, wie Hilfe sich ins Gegenteil verkehren kann.
Die baulichen Maßnahmen für die Secondary sind nun weitgehend abgeschlossen. Sie ist in der Pfarrei Luvule die einzige weiterführende Schule. Für die Zukunft der Schule ist es zwar notwendig, dass bestimmte Schülerzahlen erreicht werden, andrerseits sind aber die Schulgebühren so hoch, dass sie für
Einheimische kaum erschwinglich sind. Die
Übernahme von Schulgebühren durch unseren Verein hat
aber nur
Sinn, wenn sie
den Schülern zu Gute kommt, die
leistungsmäßig eine
echte Perspektive haben. Da der Arbeitsmarkt in der weiteren
Region
sehr unterentwickelt ist, bieten sich für besser Ausgebildete
kaum
Chancen. Und
der Weg in die Hochschule, der nur den Besten offensteht, ist steinig
und vor
allem sehr kostenintensiv. Am Ende sind auch hier die
Perspektiven im Land
nicht günstig. Kurz: Alles was an Ausbildung über die
Primary
hinausgeht, muss
wohl überlegt sein, damit die weiterführende Schule
nicht zur
„Bewahranstalt
für Ratlose“ wird und am Ende nur
Enttäuschungen entstehen, was ja auch
ein
wenig unser Problem in Deutschland ist.
Reichliche Erfahrungen konnte ich bei meinen Deutschkursen in der Secondary sammeln. Während sich
zu Beginn 120
Schüler einfanden, waren es in den letzten Stunden
etwa 20 bis 30, die den Schwierigkeiten
der deutschen Sprache trotzten und genügend Motivation gegen
die
Müdigkeit an
heißen Nachmittagen aufbrachten. So glaubt
man in Uganda und seit einiger Zeit
leider auch in Deutschland den Lernerfolg
zu verbessern, indem man den Schultag verlängert, was
gegen
alle
Erfahrungen spricht. Und trotz der zeitlichen Streckung kommen wie in
Deutschland auch in Afrika die musischen und sportlichen
Aktivitäten zu
kurz.
Was einem deutschen Lehrer in Afrika natürlich fehlt,
ist die
technische
Ausrüstung in den Klassenzimmern. Hier ist der Lehrer in jeder
Stunde
im
Dauereinsatz und viel schauspielerisches
Können ist notwendig, um die großen Klassen
zu fesseln und bei
Laune zu
halten. Umso schneller bemerkt man, wie wichtig die personale
Vermittlung und
die anteilnehmende Zuwendung für die Kinder ist.
Eine
unerwartete Erfahrung war für mich auch, dass in meinen
Stunden in
Luvule
besonders die Jungen engagiert waren und große
Lernfortschritte
machten,
während die Mädchen oft sehr müde waren
und wenig
Durchhaltewillen aufbrachten.
Wenn es aber um die abendliche Reinigung der Klassenzimmer
ging, waren die
Männer schnell verschwunden.
So häufig man in Uganda den Satz hört „Education is your birthright“, genau so oft wird dieses Recht mit Füßen getreten und den Ärmsten Schulgebühren auferlegt, die einen Akt der Ausbeutung darstellen. Umso mehr gilt unser Dank allen Freunden und Spendern im Namen der Kinder, die dadurch die Möglichkeit eines Schulbesuchs und eine kostenlose medizinische Versorgung bekommen.
Hannes Schober

Hannes Schober
nach oben
Bericht von der Jahreshauptversammlung
Liebe Mitglieder und Freunde unseres Vereins Ugandahilfe Freudenhain,
bei der letzten Jahreshauptversammlung des Vereins wurde nach dem exakten Kassenbericht durch Herrn Kamper der alte Vorstand entlastet und einstimmig wiedergewählt. Als neue Beisitzer wurden Frau Salbert für die Elternschaft und Josef Maier als ehemaliger Schüler bestimmt.
Nach den jüngsten Kontakten mit Pfarrer John Mayiga in Luvule möchte ich mich im Namen aller Lehrer und Schüler bei allen nochmals ganz herzlich bedanken, die uns durch Ihre Spenden geholfen haben, dass für viele Kinder die schulische Ausbildung und das tägliche Überleben wieder für eine Zeit gesichert ist. Der Bau der neuen Schulküche und des Speisesaals ermöglicht es, dass die Kinder nun auch in der Regenzeit im Trockenen ihre tägliche warme Mahlzeit einnehmen können, deren Zubereitung auch nur durch Spendengelder möglich ist. Für viele ist dies die einzige Mahlzeit am Tag. Einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung leistet auch der „Mary Award“, ein Preis für die Jahrgangsbesten – angelehnt an den „Maria-Ward-Preis“ der Schulstiftung. Mit diesem Preis können die besten Schüler bereits wieder ihr Schulgeld für das nächste Schuljahr bezahlen.
Mehr als ausgelastet ist auch Schwester Sarah, die mit unserer Hilfe die Krankenstation für die Schüler betreut. Mit dem bereits begonnen Bau der Klassenzimmer für die S4 und S5 wird auch die Krankenstation erweitert und direkt in das Schulgebäude integriert werden, was den Kindern weite Wege erspart. Wie wichtig diese Krankenstation ist, hat sich gerade in diesem Jahr wieder gezeigt, in dem es besonders viele Malariafälle gegeben hat und es zu erheblichen Engpässen in der Versorgung mit Medikamenten kam. Hier konnten wir kurzfristig mit der Anschaffung von 250 Moskitonetzen helfen. Es wäre schön, wenn wir allen unseren Kindern für zuhause solche Netze mitgeben könnten – vielleicht eine Weihnachtsaufgabe für einzelne Klassen. Ein Netz kostet 5 Euro und trägt wesentlich dazu bei, die Erkrankungsfälle zu senken. Große Probleme gab es auch immer wieder sowohl mit der Schülerbeförderung als auch mit der Bezahlung der Lehrergehälter – ein Lehrer verdient im Monat etwa 140 Euro. Mit dem Ankauf eines „Schooltrucks“ hoffen wir beide Aufgaben lösen zu können. Der Truck wird – wenn er nicht für die Schule gebraucht wird – durch Pfarrer Mayiga vermietet. Aus diesen Einnahmen können zum Teil die Lehrergehälter mitfinanziert werden. Die Vermietung läuft recht gut.
Besonders wichtig wird es sein, dass wir für unsere Kinder langfristig Verantwortung übernehmen und sie dorthin führen, wo es für sie echte Berufs- und Überlebenschancen gibt. Auch in einer für uns nicht immer leichten wirtschaftlichen Lage sollten wir immer daran denken, dass es für die Kinder unserer Partnerschule um die einfachsten Bedürfnisse und oft ums Überleben für den nächsten Tag geht. Auch sollten wir den Gedanken der Partnerschaft noch mehr in den Mittelpunkt stellen. Partner fragen nach den Lebensverhältnissen des anderen, Partner verstehen sich in ihrer Abhängigkeit und Partner lernen voneinander. Gerade für zukünftige Akademiker wird es von ganz besonderer Bedeutung sein, was sie von anderen Kulturen wissen und ob sie die globalen Zusammenhänge erkennen. So wichtig es ist, Notlagen vor Ort zu erkennen – genauso wichtig ist der Blick über den Tellerrand und zu erkennen, dass es weltweit sehr unterschiedliche Dimensionen von Armut gibt. Interkulturelles Lernen sollte uns in Zukunft ein Leben lang begleiten. Umso erfreulicher ist es, dass ehemalige Schüler unserer Schule am 11. Und 12. Dezember auf dem Passauer Christkindlmarkt für unser Schulprojekt Glühwein und Lebkuchen verkaufen werden. Vielen Dank allen, die uns weiterhin unterstützen.
H.Schober
nach oben
Unsere Weihnachtsaktionen – ein voller Erfolg
Liebe Freunde unseres Schulprojekts in Uganda,
unsere
Weihnachtsaktionen waren dank der Mithilfe vieler ein voller Erfolg und
haben
einen Betrag von etwa 5000 Euro erbracht, angefangen vom Bazar der
Schüler beim
Elternsprechabend, über den Stand beim Christkindlmarkt bis
zum
Weihnachtskonzert in St.Peter. Das genaue Ergebnis wird Herr Kamper
noch
mitteilen. Allen Schülern, Eltern, Lehrern und Freunden und
ganz besonders den
Ehemaligen, die uns so unterstützt haben, im
Namen von Pfarrer John Mayiga und allen Kindern in Luvule
ein
großes Dankeschön.
In wenigen Wochen
werden wir wieder in Afrika sein und von den Fortschritten beim Bau der
neuen
Klassenzimmer und der Krankenstation berichten können. Die
Spendengelder kommen
ausschließlich unserem Schulprojekt zugute.
Allen ein
erfolgreiches, glückliches neues Jahr 2010!
Bilder vom Weihnachtsbasar
nach oben





nach oben
nach oben
Verleihung des Mary Award
Verleihung des Mary Award an die Jahrgangsbesten der S1 bis S3
Die Schüler können mit dem Preisgeld ihr Schulgeld für das nächste Trimester zahlen.


Der Rohbau für die S5 und S6 sowie ein Lehrerzimmer und eine neue Krankenstation

nach oben
Ziele des Vereins „Ugandahilfe-Freudenhain“
Seit mehreren Jahren pflegt das Auersperg-Gymnasium Passau-Freudenhain der Maria-Ward-Schulstiftung auf Anregung von Schülereltern den Kontakt mit der Kasaala-Primary-School in Luvule, einem kleinen Ort in der Diözese Masaka am Viktoriasee. Hier hat Pfarrer John Mayiga ein Zentrum für über 800 Schüler geschaffen, das für viele Kinder zu einer zweiten Heimat geworden ist. Seit 2007 gibt es nun eine weiterführende Schule, die Kizza-Memorial Senior Secondary Vocational School, für die das Auersperg-Gymnasium mit dem Verein „Ugandahilfe Freudenhain“ die Patenschaft übernommen hat. In einer Sekundarstufe soll den Kindern, deren besondere Förderung sinnvoll und erfolgversprechend ist, die Möglichkeit zur Berufsausbildung oder sogar eines Studiums geboten werden.
Mit Hilfe des Vereins wurden bisher ein Klassengebäude mit vier Klassenzimmern, eine Bibliothek und ein Küchentrakt mit Speisesaal eingerichtet. Zudem sichert der Verein eine medizinische Grundversorgung für alle Schüler in einer eigenen Krankenstation sowie eine warme Mittagsmahlzeit pro Tag.
Ein wichtiges Ziel des Vereins ist es, jungen Menschen zu verdeutlichen, dass es nicht nur darum geht, kurzfristig Geld zu sammeln und immer wieder auf unterschiedliche Projekte zu verteilen, sondern dass Hilfe auch von Verantwortung für die Nachhaltigkeit geprägt sein muss. Dazu ist es notwendig, gemeinsam mit unserem Partner in Uganda in die Zukunft zu schauen und dafür Sorge zu tragen, dass die Schüler in Afrika eine Ausbildung erhalten, auf deren Grundlage sie auch einen Arbeitsplatz finden. Das Ende der Schulzeit muss zum Einstieg ins Berufsleben werden. Da es sicher nur wenige schaffen werden ein Studium aufnehmen zu können, wird der Bau einer Gewerbeschule unabdingbar sein. Um dies schultern zu können, werden weitere Partner notwendig sein. Zugleich soll ein Fond gegründet werden, aus dem besonders leistungsfähige Schüler ein auf jeweils ein Jahr begrenztes Stipendium erhalten, das bei Erfolg verlängert werden kann. Neben diesem langfristigen Vorhaben gilt es aber auch immer wieder auftretende kurzfristige Engpässe zu überwinden. So sind im Jahre 2008 die Lebensmittelpreise in Uganda so stark gestiegen, dass die Schüler am Ende des Schuljahres nicht mehr ausreichend versorgt und auch die Lehrergehälter nicht mehr gezahlt werden konnten. Um noch unabhängiger zu werden und ein weiteres Standbein für zukünftige Einnahmen zu haben, bemüht sich der Verein derzeit auf Rat von Fr. Mayiga um die Finanzierung eines sog. „Schooltrucks“, der sowohl für Fahrten für die Schule als auch zur Vermietung eingesetzt werden kann.
Für Ideen und Anregungen sind wir jederzeit dankbar.
Verein Ugandahilfe Freudenhain e. V.
Spendenkonto:
Ligabank Passau
Kontonummer: 4 33 77 00
BLZ: 750 903 00
nach oben
nach oben

Der neue "Schooltruck" (Februar 2009)
Mit einer freudigen Überraschung konnte am 14.Februar 2009 in Luvule das neue Schuljahr begonnen werden. Aus den Spendengeldern unserer Weihnachtsaktionen konnte ein „Schooltruck“ finanziert werden, der nicht nur – wie in Afrika üblich – als Schulbus Verwendung findet, sondern auch für Transporte aller Art vermietet wird. So hoffen wir zusammen mit Fr. John die Lehrergehälter aus den Mieteinnahmen sichern zu können. Gleichzeitig wurde auch das Küchengebäude mit anschließendem Speisesaal fertig gestellt, eine weitere große Attraktion. Jetzt können die Schüler auch in der Regenzeit ihr Mittagessen im Trockenen einnehmen. Noch fehlen zwei Klassenzimmer, aber auch dies werden wir gemeinsam schaffen. Dann wollen wir mit einem Stipendienfond vor allem die Schüler unterstützen, die sich in besonderer Weise um ihr Weiterkommen und um die Schule bemühen und deren Talente erfolgversprechend sind.
Auersperg-Gymasium
Passau Freudenhain
soziale Projekte