Abschied von Frau Schürzinger

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Am 1. März, dem ersten dienstfreien Tag von Frau Gerlinde Schürzinger, traf sich die Schulfamilie von Freudenhain, um die beliebte Kollegin bzw. Lehrerin mit einer Feier zu überraschen. Frau Schürzinger unterrichtete am Auersperg-Gymnasium Deutsch, Geschichte und Sozialkunde und war seit vielen Jahren Mitarbeiterin in der Schulleitung sowie Fachbetreuerin für Deutsch. Am Tag ihres Abschieds wurde sie gebeten, auf einem Thron Platz zu nehmen und das bunte Programm zu genießen, das man für sie vorbereitet hatte. Herr Slama moderierte charmant durch die Feier und das Oberstufenorchester unter der Leitung von Frau Margit Weinberger umrahmte sie musikalisch. Paul Färber trug Rainer Maria Rilkes Gedicht "Blaue Hortensie" vor, das Frau Schürzinger in ihrer Laufbahn sicher viele Male im Deutschunterricht besprochen hatte. Als Geschenk gab es dann auch eine Hortensie. Sie wisse schon, wie sie aus der roten Blume eine blaue machen könne, meinte die Glückliche, womit die Hobbygärtnerin natürlich auf ihren grünen Daumen anspielte. Anschließend bereiteten Antonia Lerchl und Paul Färber Frau Schürzinger mit einem Operetten-Ständchen auf die Freuden des Ruhestands vor, in dem es zum Beispiel hieß:

Frei von Schule bist ab morgen, Schürzi,

musst dich nicht mehr um sie sorgen, Schürzi!

Wenn du mal ein kleines Schwipserl hast,

kannst dann machen, was dir nur so passt;

Anschließend durfte man einen Blick in Frau Schürzingers langjährige Schaltzentrale werfen, sprich ihr Büro, wo sie, wie sie sich selbstironisch immer nannte, als "Vertretungsgeier" tätig war und sicher des Öfteren das Chaos an der Schule verhinderte. Gemimt wurde sie sehr humorvoll von Frau Beatrix Schildt, die die letzte Viertelstunde am letzten Arbeitstag spielte. Beflissen, aber seufzend saß sie korrigierend über den letzten Übungsaufsätzen, immer wieder unterbrochen von Herrn Zitzls oder Frau Kreilingers Telefonanrufen. Zwei Schülerinnen konnte sie noch zur Teilnahme am Sportunterricht motivieren, anstatt sie schon wieder ausfallen zu lassen. Schließlich verließ sie auf Drängen ihres Gatten endlich ihre Arbeitsstätte, wurde aber noch ausgestattet mit dem richtigen Outfit zum Stadionbesuch.

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Wie beliebt Frau Schürzinger bei den Schülern war, zeigte sich am Ende der Feierstunde, als viele gerührt auf sie zukamen, um ihr noch ein paar Worte zu sagen, ein kleines Geschenk zu überreichen oder ein Selfie mit ihr zu machen.

Das Kollegium stieß mit der geschätzen Kollegin auf eine glückliche und gesunde Zeit im Ruhestand an. Frau Schürzinger dankte herzlich und gestand, Freudenhain sei immer ihre Lieblingsschule gewesen. Den Kollegen wünschte sie ein harmonisches Miteinander und der Schule eine positive Zukunft.

(Täuber)

 

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