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Das Schülermentorenprogramm

Schule als Lebensraum mitgestalten

Das SMP-Projekt nach drei Jahren am Ende der Projektphase
Seit September 2009 arbeiten das Auersperg-Gymnasium Passau, das St. Gotthart-Gymnasium Niederalteich und das Gymnasium Freyung mit der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ) auf Bundes- und Landesebene am gemeinsamen Projekt des Schülermentorenprogramms zusammen. Damals wurde auf Initiative der Religionslehrer der drei Gymnasien das Schülermentorenprogramm (SMP) „Soziale Verantwortung lernen“ ins Leben gerufen. In diesem Schuljahr fand der dritte Jahrgang des Pilotprojektes mit zwei Schulungen in der Villa Kunterbunt und im Jugendgästehaus Dornach sowie zahlreichen Aktivitäten an den drei Schulen sein Ende. Zeit, ein Fazit zu ziehen.

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Foto 1: Drei Jahrgänge SMP in Freudenhain

Zu diesem Zweck wurden an den drei Gymnasien in den letzten drei Schuljahren je 25-30 Schüler und Schülerinnen in zwei Kurs- und einer Praxisphase in den Bereichen Projektmanagement, Gruppenleitung und Rhetorik geschult und ausgebildet. Dass dabei neben Schulrecht, Pädagogik und Zeit- und Projektmanagement immer auch noch Zeit für intensive gemeinsame Gespräche und gegenseitiges Kennenlernen blieb, zeigt das nachfolgende Bild vom diesjährigen Aufbaukurs in Dornach sehr eindringlich.

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Foto 2: SMP-Teams im Duell Mädchen gegen Jungen

Eine Vielzahl von Projekten wurden durch die Schülermentoren umgesetzt: In Freudenhain waren dies im Schuljahr 2011/12 verschiedene Klassenmediationen in Unterstufen- und Mittelstufenklassen zur Förderung der Klassengemeinschaft und zur Gewaltprävention, die Gestaltung der Klassengemeinschaftstage  am Maria-Ward-Projekttag, die Durchführung und Gestaltung der Movie-Night und die Organisation des-Spielenachmittags in den 5. Klassen, sowie die Arbeit als Streitschlichter bei Problemfällen in Unter-, Mittel- und Oberstufe.

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Foto 3: Ausbildung zum Schülermentor in Partnerübungen

Unterm Strich haben in den letzten drei Jahren mehr als 500 Schülerinnen und Schüler am Auersperg-Gymnasium direkt an den Aktionen der KSJ-Schülermentoren teilgenommen und davon profitiert. Doch auch überregionale Aktivitäten kamen zu Stande. Die Sommeraktionen führten nach Krumau, Berlin bis zur Internationalen Akademie nach Brüssel.
Im Januar fand regelmäßig ein Neujahrstreffen statt und aus dem traditionellen Jahresrückblick entstand dieses Jahr der Arbeitskreis „Was geht global?“
In der im Juli 2011 ins Amt gewählten Diözesanlei-tung und großen Diözesankonferenz, vertreten Schüler und Schülerinnen aus Freudenhain KSJ-Interessen im BDKJ Auf der landesweiten KSJ-und JU-GCL-Summersail in Holland stellt der nach zehn Jahren Abstinenz neugegründete KSJ-Diözesanverband die größte Gruppe – ein sichtbares Zeichen für den Erfolg der Zusammenarbeit von Schule und kirchlicher Jugendarbeit. Dank der Mitwirkung verantwortlicher 11.-Klassschüler und -schülerinnen des Auersperg-Gymnasiums floriert das Verbandsleben der Katholischen Studierenden Jugend in Passau wieder.
Allerdings mischen sich an dieser Stelle auch Wermutstropfen ins sonst ausnahmslos positive Fazit der drei zuständigen SMP-Begleiter Marcus Güll-Uhrmann aus Freyung, Alfred Hüttinger aus Niederalteich und Bernhard Haberl aus Passau: Die Projektfinanzierung, ausgelegt auf drei Jahre, lief mit Ende des Schuljahres 2011/12 aus und es sind deutliche Anstrengungen nötig, um die Fortführung der erfolgreichen Arbeit finanziell zu sichern, damit die positiven Ansätze und Erfahrungen als Bereicherung für den Lebensraum Schule auch in Zukunft eine Fortsetzung erfahren. Erste erfolgreiche Gespräche mit der Diözese Passau sichern die Fortführung des Programms auch in diesem Schuljahr, derzeit absolvieren sieben neue SchülermentorInnen das Ausbildungsprogramm und sind bereits aktiv im Einsatz:

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Foto der aktuellen Schülermentoren der 9. Jahrgangsstufe


Die positive Rückmeldung der Elternschaft durch die Mitglieder des Elternbeirates und des Fördervereins in Form von finanzieller und ideeller Hilfe zeigt die Bedeutung der SMP-Arbeit genauso wie die folgenden Stimmen einzelner Schülermentoren am Auersperg-Gymnasium.
„Vor eineinhalb Jahren bin ich durch ein Angebot an meiner Schule zum Schülermentorenprogramm gekommen. Für mich hat sich seitdem sehr viel verändert. Einerseits habe ich gute neue Freunde gefunden, mit denen ich durch die Seminare und Aktionen auch die Angst verlor, vor Gruppen zu reden. Auch kann ich seitdem leichter auf andere Menschen zugehen, was mir sowohl im Alltag, als auch in der Schule sehr hilft…Durch den ehrlichen und offenen Umgang mit den anderen SMPlern und unserem Betreuer in Freudenhain fällt es mir leichter, mich meinen Problemen zu stellen und mit auftretenden Konfliktsituationen umzugehen. Ich bin sehr froh, bei diesem Projekt dabei zu sein und auch meine Eltern sind darüber sehr erfreut und finden die Aktionen und Seminare sinnvoll.“ (Eva Hintermann, Q11,  Diözesanleiterin Passau)

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Foto 4: Grund- und Aufbaukurs: Schulübergreifende Kooperation

„Meiner Meinung nach bietet das SMP den Teilnehmern die Möglichkeit entweder bereits vorhandene Kompetenzen zu erweitern oder neue zu entwickeln. Seit etwa eineinhalb Jahren bin ich Mitglied im SMP.Team in Freudenhain. Ich persönlich habe durch das SMP-Projekt viel gewonnen. Sowohl neue Erfahrungen, als auch neue Freunde und Kontakte. Ich für meinen Teil hoffe, dass das SMP auch nach der „Projektphase“ bestehen bleibt, da wir eine sehr gute Gemeinschaft geworden sind, sowohl intra- als auch innerschulisch. Zudem trägt das SMP sehr zum Ansehen unserer Schulen bei. Kurzum: Das SMP hat mein Leben entscheidend zum Positiven verändert und ich würde diese Entscheidung, dem SMP beizutreten um nichts in der Welt revidieren. Das SMP war, ist und bleibt grandios.“ (Florian Kronawitter, Q11, KSJ-Stadtgruppenleiter Passau)
„Das SMP hat mein Leben völlig verändert, ich habe neue Freunde kennengelernt und viele andere Kompetenzen. Ich bin jetzt fast zwei Jahre dabei und im zweiten SMP-Jahrgang. Beim ersten Seminar, das war 5 Tage lang, wurde man sofort mit ganz fremden Leuten konfrontiert und das auf engstem Raum, da wurde mir klar, dass es so schnell gehen kann, etwas Neues kennen zu lernen. Außerdem weiß ich, seitdem ich dabei bin, dass man, auch wenn einmal etwas nicht so gut läuft, spontan etwas total Cooles auf die Füße stellen kann. Ich merke auch, wenn es etwas zu organisieren gibt, sowohl in der Schule, als auch im Alltag, dass es mir seitdem viel einfacher fällt, systematisch vorzugehen, als vielen anderen Mitschülern. Auch habe ich unter bestimmten Umständen gemerkt, dass wenn es mal nicht so gut läuft sowohl mit Leuten als auch mit Vorbereitungen und Plänen man nicht gleich aufgeben sollte. Es gibt immer einen Weg, aus einer schwierigen Zeit, sowohl von kurzer als auch von langer Dauer! Ich habe nicht nur für die Jugendarbeit etwas gelernt und für organisatorische Dinge, sondern ich lerne immer noch fürs Leben und sammle wertvolle Erfahrungen durchs SMP-Projekt, die ich andernfalls nie bekommen hätte.“ (Korbinian Schmidt, Q 11, KSJ-Diözesanleiter Passau).
„Ich bin zwar erst seit diesem Jahr bei den Schülermentoren, aber es macht mir jetzt schon total viel Spaß! Bei der ersten Schulung im letzten Jahr haben wir die Mentoren von den anderen Schulen kennen gelernt. Es ist mir aufgefallen, dass alle eigentlich sehr offen sind und es hat nicht lange gedauert bis die „Schul-Teams“, die am Anfang immer zusammen gesessen sind, sich aufgelöst haben. Im Januar bin ich auf das Neujahrstreffen mitgefahren als einzige aus dem dritten Jahrgang. Am Anfang war ich ein bisschen unsicher, weil ich niemanden gekannt habe. Aber da wirklich alle, die bei der KSJ dabei sind, total offen und nett sind, ist es für mich einfach ein echt cooles Treffen geworden, wo ich nette Leute kennen gelernt habe. Ich freue mich schon total auf das neue Jahr mit der KSJ und will auf jeden Fall bei allen nächsten Aktionen dabei sein. Für die Zukunft hoffe ich, dass alle unsere Projekte super klappen!“ (Selena Seiler, 10 b, Stadtgruppe Passau)

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Foto 5: Das diesjährige „Duell“ der 5. Klassen

Verantwortlich für die Begleitung der Schülermentoren am Auersperg-Gymnasium:

OStR i.K. Bernhard Haberl

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